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Verdacht eines Tötungsdelikts: Festnahme am Tatort

Beamte nehmen Tatverdächtigen nach Messerangriff vorläufig fest, Ermittlungen wegen versuchten Tötungsdelikts gegen 36-jährigen Mann laufen.

Foto: Depositphotos

Schlüchtern (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Hanau und Polizeipräsidium Südosthessen

(me) Nach einer Auseinandersetzung am Samstagvormittag, bei der eine Frau anscheinend von einem Familienmitglied mit einem Messer verletzt wurde, wurde der Verdächtige von Beamten der Polizeistation Schlüchtern vorläufig festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft Hanau und die Polizei ermitteln nun gegen den 36-jährigen Mann wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.

Nach den aktuellen Ermittlungen ereignete sich der Vorfall gegen 11 Uhr auf dem Parkplatz einer Klinik in der Kurfürstenstraße zwischen dem Beschuldigten und der 59-jährigen Frau. Anschließend soll er die Frau mit einem Messer verletzt haben. Die Polizei nahm den 36-jährigen Verdächtigen noch am Tatort vorläufig fest. Die Verletzte wurde sofort ins Krankenhaus gebracht.

Die Ermittlungen, auch zu den Hintergründen der Tat, sind noch im Gange.

Der Verdächtige soll morgen vorgeführt werden.

Personen, die Informationen zum Vorfall haben, werden gebeten, sich mit den Beamten der Kriminalpolizei in Hanau unter der Rufnummer 06181 100-123 in Verbindung zu setzen.

Hinweis für Medienvertreter: Anfragen zu dieser Meldung richten Sie bitte an die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Hanau, E-Mail: pressestelle@sta-hanau.justiz.hessen.de.

Offenbach, 28.03.2026, Pressestelle, Maximilian Edelbluth

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 308, wobei 283 männliche und 25 weibliche Verdächtige waren. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 229, wovon 216 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, mit 237 männlichen und 30 weiblichen Verdächtigen. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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