Ein 45-jähriger Mann wurde nach einem versuchten Diebstahl in Darmstadt festgenommen. Er sitzt nun in Untersuchungshaft, da er keinen festen Wohnsitz hat.
Verdacht räuberischer Diebstahl: 45-jähriger in U-Haft

Darmstadt (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Darmstadt und dem Polizeipräsidium Südhessen
Am Nachmittag des 16. April versuchte ein 45-jähriger Mann gegen 16 Uhr, einen vollen Einkaufswagen aus einem Lebensmittelgeschäft in der Leydheckerstraße zu stehlen, ohne für die Artikel zu bezahlen. Ein aufmerksamer Angestellter konnte dies jedoch verhindern. Der Beschuldigte griff daraufhin den Mitarbeiter physisch an. Mit Hilfe von zwei weiteren Mitarbeitern des Geschäfts gelang es, den Beschuldigten bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Im Laufe der folgenden Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass der Beschuldigte für weitere Straftaten in den vergangenen Tagen in Frage kommen könnte. Unter anderem wird ihm vorgeworfen, Kennzeichen von mehreren Fahrzeugen gestohlen zu haben.
Aufgrund der Tatsache, dass der Beschuldigte keinen festen Wohnsitz hat, wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Richter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ. Der Verdächtige wurde daraufhin in ein Gefängnis gebracht.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen sind zwischen 2022 und 2023 gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 im Jahr 2022 auf 1850 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 im Jahr 2022 auf 2263 im Jahr 2023. Davon waren 1974 männliche und 199 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1077 im Jahr 2022 auf 1179 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 229, von denen 216 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, darunter 237 Männer, 30 Frauen und 130 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








