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Verkehrs- und Personenkontrollen in Darmstadt

Polizeikräfte führten umfangreiche Kontrollmaßnahmen durch. Bei Verkehrskontrollen wurden keine Beanstandungen festgestellt, jedoch gab es Festnahmen bei Personenkontrollen.

Kontrolle B26
Foto: Presseportal.de

Darmstadt (ost)

Am Mittwoch (13.11.) führten Polizeikräfte umfangreiche Kontrollmaßnahmen in und um Darmstadt sowie in der Innenstadt durch und ahndeten dabei mehrere Verstöße. Die Streifenteams erhielten Unterstützung von Kollegen der Bereitschaftspolizei.

Zwischen 13:00 Uhr und 21:30 Uhr stoppten die Einsatzkräfte bei einer Verkehrskontrolle auf der Bundesstraße 26 insgesamt 56 Fahrzeuge und überprüften 86 Personen. Dabei wurden keine Beanstandungen festgestellt. Bei Kontrollen rund um den Hauptbahnhof war die Situation jedoch anders. Die Polizisten hielten 40 Personen an und nahmen drei davon fest. Bei einem 17-Jährigen wurde bei einer Durchsuchung ein Einhandmesser gefunden, was zur Einleitung eines Verfahrens führte. Ein 18-Jähriger wurde wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz angezeigt, da bei ihm Pyrotechnik entdeckt wurde, die nur von Personen mit Fachkundenachweis verwendet werden darf. Bei einem 19 Jahre alten Griesheimer wurden rund 38 Gramm Haschisch in 13 Tütchen, eine Feinwaage und mehrere Hundert Euro Bargeld sichergestellt. Es folgte eine vorläufige Festnahme und eine Wohnungsdurchsuchung. In den Bereichen Carree, Rondell und Schleiermacherstraße wurden 32 Personen genauer unter die Lupe genommen. In zwei Fällen wurden Kleinstmengen Heroin beschlagnahmt, was zu Anzeigen und erkennungsdienstlicher Behandlung führte.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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