Mangelhafte Sicherung von Gefahrgut auf Sattelzug führt zu Untersuchungen und Bußgeld. Parkplatzrempler verursacht Schaden an Mercedes.
Verkehrsdienst bemängelt Ladungssicherung+ Unfallflucht in Haiger

Dillenburg (ost)
Haiger-Kalteiche: Ladungssicherung bemängelt
Die Mitarbeiter des Regionalen Verkehrsdienstes Lahn-Dill zogen am Dienstag vergangener Woche (12.03.2024) einen in Polen zugelassen Sattelzug aus dem Verkehr. Die Verkehrsexperten stoppten den Laster, der Gefahrgut geladen hatte. Als sie die Ladung in Augenschein nahmen mussten sie feststellen, dass die 48 Stahlfässer und 10 sogenannte IBC (quaderförmige Behälter zum Transport von flüssigen Stoffen) auf der Ladefläche des Aufliegers völlig unzureichend gesichert worden waren. Die Fässer standen ohne jegliche Sicherung auf dem Anhänger. Die Spanngurte an den IBC waren so stark angezogen, dass sich die Behältnisse bereits verbogen. Zudem hatte der Lademeister vollständig auf die vorgeschriebenen Anti-Rutschmatten verzichtet. In der Folge begleiteten die Polizisten den Sattelzug auf das Gelände einer auf den Transport von Gefahrgut spezialisierten Spedition, wo der Auflieger komplett entladen, wieder neu beladen und die Behältnisse ordnungsgemäß gesichert wurden. Die Ordnungshüter erhoben eine Sicherheitsleistung in Höhe von 850 Euro. Zudem richten sich weitere Ermittlungen gegen den Verlader, der mit einem Bußgeld von bis zu 1.500 Euro rechnen muss.
Haiger: Parkplatzrempler
Auf dem Herkules-Parkplatz in der Straße “Hinterm graben” touchierte ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer einen Mercedes an der linken Heckseite. Der schwarze CLA parkte dort am Dienstag zwischen 12.20 und 19.00 Uhr. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 1.000 Euro. Hinwiese nehmen die Beamten der Polizei in Dillenburg unter 02771/907-0 entgegen.
Guido Rehr, Pressesprecher
Sabine Richter, Pressesprecherin
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 6.406 Fälle, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 1.202 Fälle aus, was 0,88% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








