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Verkehrskontrolle auf der A 7: Polizei zieht positive Bilanz

Die osthessische Polizei setzte ein Zeichen für Verkehrssicherheit und bekämpfte Kriminalität. Kontrollen führten zu Verfahren gegen Fahrzeugführende und Sicherstellung von Betäubungsmitteln.

Foto: Depositphotos

Osthessen (ost)

Fulda. Mit einer groß angelegten Kontrollaktion auf der Autobahn 7 setzte die osthessische Polizei in der Nacht von Donnerstag (16.07.) auf Freitag (17.07.) ein deutliches Zeichen für mehr Verkehrssicherheit und gegen grenzüberschreitende Kriminalität. Unterstützt wurde sie dabei von Einsatzkräften anderer hessischer Polizeipräsidien sowie dem Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM). Kontrolliert wurde auf dem Parkplatz “Rotkopf” an der A 7 in Fahrtrichtung Nord.

Im Fokus der verdachts- und anlassunabhängigen Kontrollen standen insbesondere die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Betäubungsmittel-, Waffen- und Eigentumskriminalität sowie die Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit von Verkehrsteilnehmenden. Solche Kontrollen erhöhen den Fahndungsdruck auf reisende Straftäter, ermöglichen das frühzeitige Erkennen von Straftaten und Verkehrsverstößen und leisten zugleich einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit auf den osthessischen Autobahnen.

Während des mehrstündigen Einsatzes kontrollierten die Beamtinnen und Beamten 278 Fahrzeuge und 368 Personen. Dabei leiteten sie gegen fünf Fahrzeugführende entsprechende Verfahren wegen Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss und dem entsprechenden Erwerb und Besitz von Betäubungsmittel ein. In einem der Fahrzeuge fanden die Polizistinnen und Polizisten bei einer Durchsuchung Betäubungsmittel auf und stellten diese sicher. Zudem fertigten sie insgesamt 16 Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

Im Rahmen der Kontrollen hielten die Polizisten einen 23-Jährigen aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg an. Da im Verlauf der Maßnahmen der Verdacht aufkam, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln bestand, wurde eine Blutentnahme angeordnet. Zudem war der 23-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Logistik und Mobilität wurden aufgrund von Verstößen gegen das Fahrpersonalrecht und den Vorschriften bezüglich der Ladungssicherung insgesamt vier Fahrzeugführenden die Weiterfahrt untersagt.

Die enge Zusammenarbeit der beteiligten Behörden ermöglicht eine schnelle und qualifizierte Bearbeitung unterschiedlichster Verstöße sowie den direkten fachlichen Austausch zwischen den Einsatzkräften.

“Unsere Autobahnen sind nicht nur wichtige Verkehrsadern, sondern werden auch von Straftätern genutzt, um überregional zu agieren. Mit gezielten Kontrollen wie dieser erhöhen wir den Kontrolldruck spürbar, erkennen Straftaten frühzeitig und ziehen ungeeignete oder berauschte Fahrzeugführer aus dem Verkehr. Die heutige Bilanz zeigt einmal mehr, dass sich der personelle und organisatorische Aufwand solcher Einsätze lohnt. Deshalb werden wir auch künftig gemeinsam mit unseren Sicherheitspartnern konsequent entsprechende Kontrollmaßnahmen durchführen”, resümiert die Leiterin der Polizeiautobahnstation Petersberg, Erste Polizeihauptkommissarin Alexandra Koch.

(Marc Leipold)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 22378 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 19168, wovon 17079 männlich und 2089 weiblich waren. 6494 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 26518, wobei 23101 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 nahezu konstant, wobei 17106 männliche und 2027 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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