Polizeikräfte führten neun Blutentnahmen nach Kontrollen auf der Bundesstraße 44 durch. Drogentests reagierten positiv auf Cannabis, Amphetamin und Kokain.
Verkehrskontrolle in Groß-Gerau

Groß-Gerau (ost)
Am Montag (27.5.) führten Polizeikräfte aus ganz Südhessen eine umfangreiche Verkehrskontrolle auf der Bundesstraße 44 bei Groß-Gerau durch, bei der neun Blutentnahmen durchgeführt wurden. Der Schwerpunkt des Einsatzes lag auf der Erkennung alkoholisierter und berauschter Verkehrsteilnehmer. Zwischen 13 Uhr und 18 Uhr wurden insgesamt 77 Autofahrer und drei Motorradfahrer an der Falltorhaus-Höhe angehalten und 92 Personen überprüft.
Nach der Kontrolle mussten neun Autofahrer ihre Fahrt unfreiwillig beenden. Sechs Drogentests reagierten positiv auf Cannabis, während drei weitere Tests auf den Konsum von Amphetamin und Kokain hinwiesen. Bei einer Verkehrsteilnehmerin wurden Kleinstmengen Kokain und Amphetamin beschlagnahmt, was zu einem entsprechenden Verfahren führte. Darüber hinaus müssen drei Autofahrer strafrechtlich wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantwortlich gemacht werden und zu Fuß nach Hause gehen.
In den kontrollierten Fahrzeugen waren drei Kinder nicht ordnungsgemäß gesichert, was jeweils zu Bußgeldverfahren führte.
Kontakt:
Polizeipräsidium Südhessen
Pressestelle
Klappacher Straße 145
64285 Darmstadt
Sebastian Trapmann
Telefon: 06151 / 969 – 13200
Mobil: 0173 / 659 6516
Pressestelle (zentrale Erreichbarkeit):
Telefon: 06151 / 969 – 13500
E-Mail: pressestelle.ppsh@polizei.hessen.de
Hier geht es zur Originalquelle
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 25.216 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, während es im Jahr 2022 24.363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 23.331 im Jahr 2021 auf 22.378 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich im Jahr 2021 auf 19.820, wobei 17.704 männliche Verdächtige und 2.116 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der Verdächtigen auf 19.168, wobei 17.079 männliche und 2.089 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb relativ konstant bei 6.321 im Jahr 2021 und 6.494 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Unfälle aus, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168, was 80,46% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Die Anzahl der Getöteten betrug 208, die Schwerverletzten 3.878 und die Leichtverletzten 20.881.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








