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Verkehrskontrolle: Zahlreiche Verstöße festgestellt

Im Rahmen von Verkehrskontrollen stellte die Polizei zahlreiche Verstöße gegen Gurtpflicht und Handy-Nutzung fest. Ablenkung am Steuer birgt erhebliche Risiken.

Foto: Depositphotos

Hanau und Main-Kinzig-Kreis (ost)

1. Verkehrskontrolle: Zahlreiche Handy- und Gurtverstöße festgestellt – Hanau / Maintal

(fg) Im Rahmen von Verkehrskontrollen in der Ernst-Barthel-Straße sowie der Philippsruher Allee stellte die Polizei am Montag zahlreiche Verstöße gegen die Gurtpflicht sowie die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer fest. Außerdem ahndeten die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten insgesamt 27 Geschwindigkeitsverstöße. Besonders die verbotswidrige Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Bereits wenige Sekunden der Ablenkung können dazu führen, dass Verkehrssituationen falsch eingeschätzt oder Gefahren zu spät erkannt werden. Auch das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes erhöht bei einem Unfall das Risiko schwerer oder gar tödlicher Verletzungen. Am Montag, begonnen hatten die Kontrollen um 9 Uhr, wurden insgesamt 13 Gurtverstöße und 11 Handyverstöße festgestellt. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass das Handy am Steuer nicht nur verboten, sondern auch gefährlich ist. Die Ablenkung durch Telefonieren, Schreiben von Nachrichten oder das Bedienen von Apps kann fatale Folgen haben – für die Fahrerin oder den Fahrer selbst sowie für unbeteiligte Verkehrsteilnehmende. Tipps der Polizei für mehr Sicherheit im Straßenverkehr:

Auch in Maintal kontrollierte die Polizei von 9 Uhr bis 16 Uhr mit den Schwerpunkten „Geschwindigkeit“ und „Alkohol- / Drogenerkennung im Straßenverkehr“. Die Kontrollstelle befand sich an der Kreisstraße 872 zwischen Maintal-Wachenbuchen und Hanau (Wilhelmsbad). Am Ende des Tages standen über 50 Geschwindigkeitsverstöße zu Buche; die Mehrheit im Verwarngeldbereich.

Die Polizei wird weiterhin konsequent kontrollieren, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Unfälle durch Ablenkung zu vermeiden.

2. Vermisste wohlbehalten angetroffen – Hanau

(cb) Die seit Freitag vermisste Teenagerin aus Hanau konnte wohlbehalten angetroffen werden, weshalb die Fahndung nach ihr zurückgenommen wird.

3. Strafanzeigen gefertigt: Mann kam in Fachklinik – Hanau

(me) Am Montagmittag kam es zu einem Polizeieinsatz in der Breslauer Straße (einstellige Hausnummern). Auslöser für das Anrücken der Polizei war offenbar ein Anwohner, welcher sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Gegen 12 Uhr soll der junge Mann mit einer Axt in der Hand die Wohnung einer dort wohnenden Familie aufgesucht und die Personen bedroht haben. Verletzt wurde nach dem derzeitigen Kenntnisstand niemand. Es soll in der Vergangenheit bereits zu Meinungsverschiedenheiten gekommen sein. Der Tatverdächtige ließ sich durch die herbeigeeilten Ordnungshüter widerstandslos festnehmen. Er wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen, aufgrund seines Gesundheitszustandes, in eine Fachklinik gebracht.

4. Wer hat den schwarzen Mercedes geklaut? – Erlensee

(cb) Wer hat den schwarzen Mercedes geklaut? Das fragen sich die Ermittler der Kriminalpolizei und suchen Zeugen der Tat, die sich zwischen Samstag, 18 Uhr und Montag, 16 Uhr, ereignete. Der schwarze AMG mit FB-Kennzeichen war auf einem Parkplatz einer Raststätte in der Röntgenstraße (einstellige Hausnummern) abgestellt. Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zur Tat und den Tätern geben können, setzen sich bitte mit der Polizei in Langenselbold unter der Telefonnummer 06183 91155-0 in Verbindung.

5. Nach Zusammenstoß auf Landstraße: Verletzte Personen und nicht mehr fahrbereite Autos – Hasselroth

(me) Das Überfahren einer mutmaßlich roten Ampel führte am Montagmittag zu einer Kollision von zwei Autos auf der Landesstraße 3339. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand befuhr eine Fiat-Lenkerin die außerorts gelegene Straße in Richtung Langenselbold. An einer Einmündung in ein dortiges Gewerbegebiet übersah die Dame wohl die für sie rotzeigende Ampel und stieß im Einmündungsbereich mit einem einbiegenden Seat zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die beiden Beteiligten leicht verletzt. Sowohl der graue Kleinwagen der Unfallverursacherin als auch der weiße Ibiza mussten abgeschleppt werden. Der Schaden wird auf über 10.000 Euro geschätzt. Die Polizei aus Gelnhausen nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 06051 827-0 entgegen.

6. Zeugensuche nach sexueller Belästigung – Gelnhausen

(me) Die Polizei sucht derzeit nach Zeugen, nachdem es am Montagmittag zu einem zufälligen Aufeinandertreffen einer Jugendlichen und einem etwa 17 Jahre alten Jungen gekommen war. Gegen 15 Uhr saß die 14-Jährige an einer Bushaltestelle im Bereich des Gelnhäuser Bahnhofs, als sich der Teenager neben sie setzte und in ein Gespräch verwickelt haben soll. Im Verlauf der Unterredung habe der junge Mann die Minderjährige gegen ihren Willen umarmt und soll sie im Zuge dessen unsittlich an den Brüsten berührt haben. Hinweisgeber können sich auf der Wache der Polizeistation in Gelnhausen (06051 827-0) melden.

7. Nissan Micra überschlug sich: Fahrer unverletzt – Steinau an der Straße

(me) Das Auto ein Totalschaden, der Fahrer glücklicherweise unverletzt. So lässt sich der Ausgang eines Verkehrsunfalls von Montagabend zusammenfassen. Der 18-Jährige befuhr mit seinem Kleinwagen gegen 21.30 Uhr die Leipziger Straße (60er-Hausnummern) und kam zunächst nach links von der Fahrbahn ab. Im weiteren Verlauf verlor der junge Mann die Kontrolle über den blauen Micra, der sich überschlug und zudem noch leicht eine Mauer touchierte. Der entstandene Schaden wird auf mehrere tausend Euro beziffert. Der Lenker aus Biebergemünd blieb unverletzt. Zeugen des Unfalls wenden sich an die Polizei aus Schlüchtern (06661 9610-0).

Offenbach, 20.01.2026, Pressestelle, Felix Geis

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 14.839 innerorts (10,2%), 7.577 außerorts (ohne Autobahnen) (5,21%) und 3.013 auf Autobahnen (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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