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Verkehrskontrollen in Bad Wildungen und Korbach

Polizei führt Verkehrskontrollen durch, 15 Autofahrer ohne Sicherheitsgurt, E-Scooter fährt 45 km/h

Foto: unsplash

Bad Wildungen und Korbach (ost)

Bad Wildungen und Korbach (Landkreis Waldeck-Frankenberg):

Gestern führte die Polizei Verkehrskontrollen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Stadtgebiet von Bad Wildungen und Korbach durch. Zwischen 9 und 16 Uhr wurden an verschiedenen Stellen in Bad Wildungen Kontrollen durchgeführt. An den Kontrollpunkten in der Innenstadt, vor einer Schule und im Stadtteil Mandern wurden sie von Streifenwagen aus Bad Arolsen, Schwalmstadt und Kassel unterstützt. Gegen 15 Uhr wurde eine 44-jährige Frau kontrolliert, die ohne die erforderliche Fahrerlaubnis ihr Kleinkraftrad fuhr. Sie muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Der Fahrer eines E-Scooters nahm ohne die erforderliche Versicherung am Straßenverkehr teil. Auch er wird nun strafrechtlich verfolgt. Zudem stellten die Beamten fest, dass 15 Verkehrsteilnehmer keinen Sicherheitsgurt angelegt hatten. Weitere vier waren mit abgelaufener TÜV-Plakette unterwegs, drei hatten ihre Dokumente wie den Führerschein nicht dabei.

Im Stadtgebiet von Korbach lag der Schwerpunkt der Beamten auf der Kontrolle von E-Scootern. Bei einer Überprüfung zeigte einer der kontrollierten Elektroroller, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h auf fast 45 Stundenkilometer erhöht worden war. Für den 34-jährigen Fahrer hat dies nun ernste Konsequenzen: Die Betriebserlaubnis und der Versicherungsschutz sind durch die Geschwindigkeitssteigerung erloschen, außerdem wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Außerdem nutzten drei Verkehrsteilnehmer in Korbach während der Fahrt verbotenerweise ihr Smartphone.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.164 Fällen oder 0,8% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle oder 81,02%. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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