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Verkehrskontrollen in Darmstadt

Polizei kontrolliert Fahrer auf Drogen- und Alkoholkonsum, um Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Foto: Depositphotos

Darmstadt (ost)

Beamte des 1. Polizeireviers führten Verkehrskontrollen an verschiedenen Orten durch, beginnend am Montag (24.2.) um 22 Uhr bis in die frühen Morgenstunden des nächsten Dienstags. Das Ziel war, die Fahrfähigkeit der Verkehrsteilnehmer zu überprüfen und potenziell beeinträchtigte Fahrer frühzeitig zu erkennen.

Insgesamt wurden 63 Personen, 46 Fahrzeuge, ein Motorrad, zwei E-Scooter und drei Radfahrer kontrolliert. Die meisten Kontrollen verliefen positiv, mit freundlichen Gesprächen und vorbildlichem Verhalten der Fahrer. Nur in einigen Fällen mussten die Beamten aufgrund von Mängeln eingreifen.

Um 23.30 Uhr wurde eine 36-jährige Autofahrerin angehalten, bei der der Verdacht auf Cannabiskonsum bestand. Sie wurde zur Polizeiwache gebracht, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Sie erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.

Gegen 2 Uhr wurde ein 40-jähriger Autofahrer gestoppt, der unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und Alkohol stand. Ein Atemalkoholtest ergab 0,47 Promille. Es bestand auch der Verdacht, dass er berauscht fuhr und keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Er wurde zur Dienststelle gebracht, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Ihn erwartet ein Strafverfahren.

Ein Fahrer erhielt ein einmonatiges Fahrverbot wegen eines Rotlichtverstoßes. Er überquerte eine Kreuzung, als die Ampel länger als eine Sekunde rot zeigte. Rotlichtverstöße erhöhen das Risiko schwerer Unfälle an Kreuzungen erheblich.

Diese Aktion zeigt das Engagement der Polizei, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen. Regelmäßige Kontrollen sollen nicht nur akute Risiken wie Alkohol- oder Drogeneinfluss aufdecken, sondern auch das Bewusstsein für sicheres Fahren und verantwortungsvolles Verhalten stärken.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle erfasst, während im Jahr 2023 die Zahl auf 26.518 gestiegen ist. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22.378 auf 23.101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch mit 19.133 konstant. Unter den Verdächtigen waren 17.106 Männer und 2.027 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6.494 auf 7.004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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