Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Verkehrskontrollen in Eschwege und Witzenhausen führen zu Festnahmen

Polizei kontrolliert Fahrzeuge und E-Scooter, zwei Festnahmen aufgrund von Haftbefehlen und Drogenkonsum

Foto: Depositphotos

Eschwege (ost)

Eschwege und Witzenhausen (Werra-Meißner-Kreis):

Polizeibeamte aus den Polizeistationen Eschwege und Witzenhausen führten gestern Abend und in der vergangenen Nacht mobile Verkehrskontrollen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit durch. Zwischen 19:00 Uhr und 4:30 Uhr stoppten die Polizisten insgesamt 30 Fahrzeuge und sechs E-Scooter, um die Fahrer und Insassen zu kontrollieren. In neun Fällen stellten die Beamten Ordnungswidrigkeiten wie Handyverstöße oder Verstöße gegen die Gurtpflicht fest und leiteten entsprechende Anzeigen ein. In Eschwege-Niederhone stoppten die Streifen gegen 23:00 Uhr einen Autofahrer, bei dem eine Überprüfung ergab, dass gegen ihn zwei Haftbefehle wegen verschiedener Straftaten vorliegen. Da der 25-Jährige aus Eschwege die gegen ihn verhängten Geldstrafen von insgesamt über 2.000 Euro nicht bezahlen konnte, brachten ihn die Polizisten zur Verbüßung einer knapp fünfmonatigen Haftstrafe in die Justizvollzugsanstalt Kassel. Eine weitere Festnahme erfolgte bei einer Kontrolle gegen 0:30 Uhr in der Witzenhäuser Innenstadt. Dort stoppten die Beamten ein Auto, dessen 58-jähriger Fahrer weder im Besitz eines Führerscheins war noch nüchtern war. Ein Drogenvortest bei dem Mann aus Gilserberg reagierte positiv auf Heroin und Opium, weshalb ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Nach einer Durchsuchung des Fahrzeugs stellten die Polizisten den Fahrzeugschlüssel sicher, sodass die Fahrt nicht nur für den 58-Jährigen, sondern auch für seine beiden Mitfahrer, die ebenfalls keinen Führerschein besaßen, in Witzenhausen endete. Gegen den Autofahrer wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und „Trunkenheit im Verkehr“ ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 im Jahr 2022 auf 23101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch relativ konstant bei etwa 19100 Verdächtigen. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen verzeichnet, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 117.817, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,02% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Bei den Verkehrsunfällen verloren 188 Personen ihr Leben, 3.537 wurden schwer verletzt und 21.704 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24