Die Polizei kontrollierte 137 Fahrzeuge und 197 Personen. 57 wurden geblitzt und 11 trugen keinen Gurt.
Verkehrskontrollen in Raunheim und Kelsterbach

Raunheim/Kelsterbach (ost)
Im Rahmen von Verkehrskontrollen der Polizeistationen Rüsselsheim und Kelsterbach am Mittwoch (13.08.), in der Zeit von 10.00 bis 18.00 Uhr in Raunheim und Kelsterbach, stoppten die Kontrolleure 137 Fahrzeuge und nahmen 197 Personen genauer unter die Lupe. 57 Autofahrerinnen und Autofahrer erwarten nun Verwarnungs- bzw. Bußgelder, weil sie zu schnell unterwegs waren. Zudem verstießen elf Insassen gegen die Gurtpflicht. Weiterhin beachteten drei Fahrer nicht das Verbot der Mobiltelefonnutzung während der Fahrt. Unterstützt wurden die Ordnungshüter bei den Kontrollen von den Stadtpolizeien Kelsterbach und Raunheim sowie Kräften der Hessischen Bereitschaftspolizei.
In der Kelsterbacher Straße in Raunheim waren am Nachmittag 39 Fahrerinnen und Fahrer zu schnell. Unrühmlicher Spitzenreiter war hierbei ein 24-Jähriger Rüsselsheimer mit 62 anstatt der maximal zulässigen 30 km/h.
In der Frankfurter Straße in Kelsterbach fuhr am Vormittag ein 54 Jahre alter Frankfurter mit 52 Stundenkilometern anstatt der maximal erlaubten 30 km/h und in der Mörfelder Straße hatte ein 37 Jahre alter Autofahrer 73 „Sachen“ auf dem Tacho, obwohl dort 50 km/h gelten.
Auf der Bundesstraße 43 im Bereich des Mönchhofgeländes stellten die Ordnungshüter am frühen Abend mehrere Gurtverstöße, nicht erlaubte Veränderungen an Fahrzeugen sowie einen Autofahrer ohne die erforderliche Fahrerlaubnis fest. Er muss sich in einem Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten. Mittels Mängelkarten müssen zudem insgesamt sieben Fahrzeugbesitzer nun die zeitnahe Behebung von im Rahmen der Verkehrskontrolle festgestellten Mängeln bei der Polizei nachweisen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon sind 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Unfälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1.164 Fälle, was 0,8% der Gesamtunfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817, was 81,02% entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








