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Verkehrsunfälle auf Autobahn 49

Drei Schwerverletzte bei zwei Verkehrsunfällen zwischen Borken und Wabern. Autobahn voll gesperrt, Rettungshubschrauber im Einsatz.

Foto: Depositphotos

Autobahn 49 (ost)

Autobahn 49:

Gestern Nachmittag ist auf der A49 kurz vor der Ausfahrt Fritzlar ein Lieferwagen in Brand geraten und vollständig ausgebrannt. Die Autobahn musste in Richtung Kassel vollständig gesperrt werden. Infolgedessen kam es zu zwei Verkehrsunfällen im Stau, bei denen insgesamt drei Personen schwer verletzt wurden. Aufgrund der Landung von zwei Rettungshubschraubern musste die Autobahn vorübergehend auch in Richtung Marburg gesperrt werden. Die Fahrtrichtung Kassel konnte jedoch nach Abschluss der Bergungs- und Reinigungsarbeiten an der Brandstelle gegen Mitternacht wieder freigegeben werden.

Zu Beginn wurden Feuerwehr und Polizei gegen 17:20 Uhr auf die Autobahn gerufen, nachdem ein Mercedes Sprinter während der Fahrt vermutlich aufgrund eines technischen Defekts in Brand geraten war. Während der Löscharbeiten und der Reinigung der Fahrbahn war die Autobahn in Richtung Kassel komplett gesperrt. Gegen 18 Uhr ereignete sich dann der erste Verkehrsunfall. Laut Zeugenaussagen konnte der Fahrer eines Audi Q3 am Stauende rechtzeitig hinter einem bremsenden Sattelzug anhalten. Der Fahrer eines dahinter fahrenden Lieferwagens schaffte es jedoch nicht mehr und fuhr auf den Audi auf. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls unter den vor ihm stehenden Sattelauflieger geschoben. Der 54-jährige Fahrer aus Schleswig-Holstein und seine 58-jährige Beifahrerin wurden schwer, aber glücklicherweise nicht lebensgefährlich verletzt. Sie wurden mit Rettungshubschraubern in ein Krankenhaus gebracht. Der 48-jährige Fahrer des Lieferwagens aus Kassel wurde leicht verletzt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Sattelzugs blieb unverletzt. Der Schaden an den beteiligten Fahrzeugen wurde auf etwa 50.000 Euro geschätzt.

Gegen 21:45 Uhr ereignete sich dann an der Ausfahrt Borken ein weiterer Verkehrsunfall. Als sich der Stau auflöste, konnte der Fahrer eines Wohnmobils aufgrund einer Panne nicht weiterfahren. Der 76-jährige Fahrer eines Fiat Doblo, der in Richtung Kassel unterwegs war, kollidierte schließlich mit einem Ford Transit, der zwischen dem rechten Fahrstreifen und dem Beschleunigungsstreifen stand. Dabei wurde der Mann aus Seeheim-Jugenheim schwer verletzt. Der Fahrer des Wohnmobils war nicht im Fahrzeug und blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich ebenfalls auf etwa 50.000 Euro.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon endeten 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% ausmacht. Die meisten Unfälle (81,02%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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