Motorradfahrer flüchtet nach Kollision mit Auto, Verletzter ins Krankenhaus gebracht.
Verkehrsunfall auf B43 in Frankfurt

Frankfurt (ost)
Am gestrigen Abend (16. Oktober 2026) ereignete sich auf der B43 in Richtung Flughafen ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad. Dabei wurde eine Person verletzt. Ein anderer beteiligter Motorradfahrer verließ zunächst unerlaubt die Unfallstelle.
Laut bisherigen Informationen waren drei Motorradfahrer gegen 19:15 Uhr gemeinsam auf der B43 unterwegs und näherten sich einem vor ihnen fahrenden Auto, das den linken Fahrstreifen befuhr. Da das Auto nicht sofort auf den rechten Fahrstreifen wechselte, sollen die Motorradfahrer der Fahrerin durch Lichthupe signalisiert haben, die Spur freizugeben.
Während das Auto die Spur wechselte, versuchte einer der Motorradfahrer rechts über den Seitenstreifen am Fahrzeug vorbeizufahren. Gleichzeitig setzte ein anderer Motorradfahrer zum Überholen auf der linken Seite an.
Als die 45-jährige Autofahrerin das Motorrad neben sich bemerkte, lenkte sie nach links, um eine mögliche Kollision zu vermeiden. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem links überholenden Motorradfahrer. Der 29-Jährige stürzte und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der Motorradfahrer, der rechts überholt hatte, entfernte sich zunächst unerlaubt von der Unfallstelle.
Bei der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf eine persönliche Bekanntschaft zwischen den beteiligten Motorradfahrern. Später erschien ein Angehöriger des gestürzten Motorradfahrers an der Unfallstelle, um das beschädigte Motorrad bergen zu lassen. Er wurde von einer anderen Person begleitet. Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei der Begleitperson um den zuvor geflüchteten 24-jährigen Motorradfahrer handelte.
Während der Unfallaufnahme und der Räumung der Fahrbahn wurde die B43 vollständig gesperrt. Dadurch kam es zu einem Rückstau und Verkehrsbehinderungen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistiken für Hessen im Jahr 2023 zeigen insgesamt 145.422 Unfälle. Davon endeten 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Es gab 6.914 schwere Unfälle mit nur Sachschaden, was 4,75% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 1.164 Fälle aus, was 0,8% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% ausmacht. Bezogen auf die Ortslage gab es 14.839 Unfälle innerorts (10,2%), 7.577 außerorts (5,21%) und 3.013 auf Autobahnen (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








