Ein 29-jähriger Mann verliert Kontrolle über sein Auto auf winterglatter Straße unter Kokaineinfluss.
Verkehrsunfall in Kassel-Wilhelmshöhe

Kassel (ost)
Kassel-Wilhelmshöhe:
Ein 29-jähriger Mann hat am heutigen Mittwochmorgen im Bereich des Bergparks Wilhelmshöhe die Kontrolle über sein Auto verloren und ist von der Straße abgekommen. Neben den glatten Straßen aufgrund des Schneetreibens dürften auch andere Faktoren eine Rolle gespielt haben: Nach dem Unfall ergab ein Drogenvortest, dass der Fahrer anscheinend unter dem Einfluss von Kokain und THC stand.
Um 5 Uhr meldeten sich mehrere Autofahrer bei der Polizei, nachdem sie den Opel Astra im Graben liegen sahen. Laut den Beamten des Polizeireviers Süd-West vor Ort war der 29-Jährige anscheinend auf der Wilhelmshöher Allee in Richtung Rasenallee unterwegs. In der Tulpenallee verlor er dann die Kontrolle über seinen Mietwagen und kam von der Straße ab. Aufgrund einiger Auffälligkeiten bei dem in Ungarn lebenden Mann führten die Polizisten einen Drogenvortest durch. Der Test bestätigte den Verdacht der Streife und zeigte positiv auf Kokain und THC im Urin des 29-Jährigen an, der daraufhin zwecks Blutentnahme auf das Revier gebracht wurde. Der Opel, der später von einem Abschleppdienst aus dem Graben gezogen werden musste, erlitt einen Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% der Gesamtzahl entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, Schwerverletzte 3.537 und Leichtverletzte 21.704.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








