Anstieg der Verkehrsunfälle im Vergleich zu 2022, jedoch weniger schwer verletzte Personen.
Verkehrsunfallstatistik Schwalm-Eder-Kreis 2023

Homberg (ost)
Pressemitteilung von der Polizeidirektion Schwalm-Eder vom 14.06.2024:
Schwalm-Eder-Kreis
Bekanntgabe der Verkehrsunfallstatistik 2023
Veränderung der Unfallzahlen
Im Vergleich zu 2022 ist die Anzahl der Verkehrsunfälle von 3.575 auf 3.909 gestiegen und liegt jetzt ungefähr auf dem Niveau vor der Pandemie. Ohne die Berücksichtigung von Wildunfällen wäre sogar ein abnehmender Trend erkennbar.
Personenschäden in Verbindung mit Verkehrsunfällen
Verglichen mit dem Vorjahr stieg die Anzahl der Unfälle mit leicht verletzten Personen von 361 auf 411 Verkehrsunfälle an. Die Anzahl der Unfälle mit schwer verletzten und getöteten Personen verringerte sich von 136 auf 114.
Obwohl der langfristige Trend bei der Anzahl der Verkehrstoten weiterhin rückläufig ist, mussten im Jahr 2023 jedoch 11 Verkehrstote beklagt werden. Im Jahr 2023 wurden 65 Personen (13 %) mehr leicht verletzt als im Vorjahr. Die Anzahl der schwer verletzten Personen sank um 13 von 145 auf 132 (-9 %).
Unfälle unter Alkohol- und Drogeneinfluss
Der Anteil der Rauschunfälle lag 2023 bei 112, was knapp 3 % aller Unfälle entspricht. Im Jahr 2023 wurden 103 Verkehrsunfälle registriert, die unter dem Einfluss von Alkohol standen. Dieses Ergebnis ist in den letzten fünf Jahren nahezu konstant geblieben.
Verkehrsunfallstatistik als PDF
Die komplette Verkehrsunfallstatistik des Schwalm-Eder-Kreises ist dieser Pressemitteilung als PDF-Dokument angehängt. Dort können weitere Einzelheiten zu Themen wie Unfallursachen, Verkehrsarten, Unfallzeiten, Wildunfälle oder Verkehrsunfallfluchten eingesehen werden.
Jens Breitenbach, PHK -Pressesprecher-
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2022 zeigt insgesamt 136.931 Unfälle. Davon sind 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.406 Fälle aus, was 4,68% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1.202, was 0,88% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 110.168, was 80,46% entspricht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 208, Schwerverletzte 3.878 und Leichtverletzte 20.881.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








