Ein Mann wurde nach einer Auseinandersetzung am Mainufer verletzt. Die Kriminalpolizei sucht nach Zeugen für den Vorfall.
Verletzter Mann am Mainufer: Täter gesucht

Stadt und Kreis Offenbach (ost)
1. Mann verletzt bei Streit am Mainufer: Wer kann Informationen zum Täter geben? – Offenbach
(lei) Ein T-Shirt mit einem provokanten Aufdruck war am Montagnachmittag offenbar der Auslöser für eine Auseinandersetzung auf dem Radweg am Mainufer. Später kam es zu einem körperlichen Angriff, weshalb die Kriminalpolizei nun nach Zeugen sucht.
Der 43-Jährige war gegen 14.25 Uhr in der Nähe der Straße “Am Maingarten” unterwegs, als er die drei Männer bemerkte. Einer von ihnen trug ein dunkles T-Shirt mit einem Aufdruck, der Gewalt thematisierte. Der 43-Jährige sprach den Mann an, woraufhin sich zunächst eine verbale Auseinandersetzung zwischen ihm und der Gruppe entwickelte. Später schlug einer der Männer dem 43-Jährigen ins Gesicht, wodurch er leicht verletzt wurde. Danach entfernte sich der Täter mit seinen beiden Begleitern. Der Unbekannte wird als etwa 25 bis 30 Jahre alt, von kräftiger bis korpulenter Statur und mit kurzen, dunkelbraunen Haaren beschrieben. Die Kriminalpolizei Offenbach bittet Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf den Täter und seine Begleiter geben können, sich unter der Telefonnummer 069 8098-1234 zu melden.
2. Mehrere Fahrzeuge aufgebrochen: Mann mit Kapuzenjacke und Basecap gesucht – Offenbach
(lei) Auf der Suche nach Beute haben bislang unbekannte Täter in der Nacht zum Dienstag mehrere Autos im Offenbacher Stadtteil Lauterborn aufgebrochen. In vier Straßen wurden Fahrzeuge aufgebrochen und offenbar nach Wertgegenständen durchsucht. Darunter waren auch zwei Taxis. Bis Dienstagmorgen gab es acht Anzeigen bei der Polizei. Die Taten ereigneten sich nach bisherigen Erkenntnissen in der Richard-Wagner-Straße, der Jacques-Offenbach-Straße, der Mödlingstraße und der Eschstraße. Ob die Täter Beute gemacht haben, ist derzeit noch unklar.
In einem Fall wurde eine verdächtige Person beobachtet. Es handelte sich um einen augenscheinlich männlichen Täter, der sein Gesicht maskiert hatte und eine Kapuzenjacke sowie ein Basecap trug.
Die Kriminalpolizei in Offenbach ermittelt nun und geht davon aus, dass die einzelnen Taten möglicherweise zusammenhängen. Zeugen, die in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben und weitere Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei den Ermittlern unter der Rufnummer 069 8098-1234 zu melden.
3. Aufmerksamer Zeuge meldete gestohlenes Fahrzeug: VW Sharan sichergestellt – Dietzenbach / Dreieich
(fg) Ein seit Ende September als gestohlen gemeldeter VW Sharan (wir berichteten am 1. Oktober unter der Meldung Nummer 4: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6362803) ist wieder aufgetaucht. Ein aufmerksamer Zeuge hatte das Fahrzeug am Montagabend, gegen 23.30 Uhr, in Offenthal im Bereich der Bushaltestelle am Bahnhof aufgrund eines platten Reifens sowie mehrerer Kratzer bemerkt und den Lenker angesprochen. Der Unbekannte gaukelte dem couragierten Zeugen vor, in Dreieichenhain in einen Wildunfall verwickelt gewesen zu sein. Kurz darauf machte sich der VW-Fahrer in dem Sharan über einen Fahrradweg in Richtung des Industriegebiets davon.
Der Zeuge alarmierte folglich die Polizei, die den offenstehenden und abgeparkten Wagen kurz darauf in der Wernher-von-Braun-Straße fand. Eine Überprüfung ergab, dass der Sharan zur Fahndung ausgeschrieben war. Das Auto, das offensichtliche Beschädigungen aufwies, wurde zwecks Spurensicherungsmaßnahmen abgeschleppt.
Der Unbekannte, der eine graue Jogginghose und einen schwarzen Pullover trug, war davongerannt und wird nach wie vor gesucht. Bei der Absuche des möglichen Fluchtwegs fanden die Einsatzkräfte die mutmaßliche Unfallstelle. Es handelt sich um einen asphaltierten Weg in der Verlängerung der Straße “Zum Röhrbrunnen”; dort befanden sich unter anderem Reifenspuren und ein verschobener Begrenzungsstein, der mutmaßlich angefahren worden war.
Die Ermittler fragen nun:
Wer hat den VW Sharan in dem Industriegebiet beobachtet oder kann Angaben zu der Person machen, die sich kurz nach dem Abstellen vom Fahrzeug entfernt hat?
Hinweise bitte unter der Rufnummer 069 8098-1234 an die Kriminalpolizei.
4. Radlader von Baustelle gestohlen: Zeugen gesucht! – Langen
(fg) Ein gelber Radlader (Kramer 950) wurde von einer Baustelle in der Elisabeth-Schwarzhaupt-Straße gestohlen, nachdem das Baustellengelände betreten, der Radlader geöffnet, auf unbekannte Weise gestartet und weggefahren wurde. Die Polizei erhielt die Mitteilung über den Diebstahl am Montagabend gegen 20.45 Uhr. Zeugen, die Hinweise zum Diebstahl oder zum Verbleib des Arbeitsgeräts geben können, werden gesucht. Die Kriminalpolizei ist unter der Rufnummer 069 8098-1234 erreichbar.
5. Trickbetrug im Neurothweg: Zeugen gesucht! – Dreieich
(fg) Am Montagmorgen gegen 9.30 Uhr waren zwei Trickbetrüger im Neurothweg in Dreieichenhain unterwegs, sprachen eine ältere Dame an und stahlen ihre getragene Goldkette. Die Seniorin ging mit ihrem Rollator auf dem Gehweg, als sie aus einem Kombi heraus nach dem Weg gefragt wurde. Nachdem sie geholfen hatte, stieg die Unbekannte aus und wollte ihr als “Dankeschön” eine Kette anlegen. Dies nutzte sie als Vorwand, um die echte Goldkette zu stehlen. Mit der Beute im Gepäck fuhr die Trickdiebin mit dem bereitgestellten Wagen davon, der von einem Mann gefahren wurde. Die Kripo sucht Zeugen des Diebstahls und bittet unter der Rufnummer 069 8098-1234 um Hinweise.
Offenbach, 13.10.2026, Pressestelle, Thomas Leipold
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Autodiebstählen in Hessen für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Berlin, der Region mit den meisten aufgezeichneten Fällen von Autodiebstahl in Deutschland im Jahr 2023 mit 7781 Fällen, relativ niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Hessen 1075 Fälle von Autodiebstahl registriert, wovon 506 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 446 Verdächtige, darunter 414 Männer und 32 Frauen. Von den Verdächtigen waren 183 nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 1118, wobei nur 405 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 453, davon 415 Männer und 38 Frauen. Nicht-deutsche Verdächtige stiegen auf 201 an.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.075 | 1.118 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 506 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 446 | 453 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 414 | 415 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 32 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 183 | 201 |
Quelle: Bundeskriminalamt








