Ein Pferd in Schwalmstadt-Ziegenhain wurde mit Schnittverletzungen im Bauchbereich gefunden. Die Polizei ermittelt wegen möglicher Tierquälerei und bittet um Zeugenaussagen.
Verletztes Pferd in Stallbox: Polizei sucht nach Hinweisen

Homberg (ost)
Pressemitteilung der Polizeidirektion Schwalm-Eder vom 16.02.2026:
Schwalmstadt
Am Samstag, dem 14.02.2026, gegen 11:40 Uhr, wurden die Beamten der Polizeistation Schwalmstadt zu einem landwirtschaftlichen Betrieb in der Junker-Hoose-Straße in Schwalmstadt-Ziegenhain gerufen. Dort wurden Verletzungen an einem Pferd festgestellt.
Nach bisherigen Erkenntnissen werden auf dem Hof mehrere Pferde in Ställen gehalten. Eine Frau, die auch ein Pferd dort untergebracht hat, entdeckte am Samstag gegen 10:30 Uhr Verletzungen im Bauchbereich eines Pferdes und informierte sofort einen Tierarzt. Am Vortag gegen 17:00 Uhr hatte sie das Tier zuletzt unverletzt gesehen. Der Tierarzt diagnostizierte mehrere tiefe Schnittverletzungen im Bauchbereich, die medizinisch versorgt und genäht werden mussten. Nach erster Einschätzung des Tierarztes ist es möglich, dass unbekannte Täter für die Verletzungen verantwortlich sein könnten.
Weitere Tiere wurden nicht verletzt.
Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen und prüft nun, ob unbekannte Personen möglicherweise unbefugt Zugang zum Stall erhalten haben.
Im Nahbereich wurden keine verdächtigen Gegenstände gefunden.
Die Polizei in Schwalmstadt bittet Zeugen, die zwischen Freitag, dem 13.02.2026, 17:00 Uhr und Samstag, dem 14.02.2026, 10:30 Uhr, verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des landwirtschaftlichen Betriebs gesehen haben, sich unter der Telefonnummer 06691-9430 zu melden.
Yvonne Winter, KHK`in, – Pressesprecherin –
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wobei 224 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer und 25 Frauen. 147 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 229, wobei 216 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, darunter 237 Männer und 30 Frauen. 130 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








