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Versammlungslagen in Fulda-Johannesberg

Polizeimaßnahmen nach Störung bei Versammlung, Ermittlungsverfahren eingeleitet

Foto: unsplash

Fulda (ost)

Wie bereits in der Pressemitteilung vom 28.03.2026 ( Link: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43558/6245403) erwähnt, ereigneten sich am vergangenen Samstag (28.03.) in Fulda-Johannesberg im Bereich der Bühne polizeiliche Maßnahmen gegen einen Mann im Zusammenhang mit der Versammlungssituation.

Nach aktuellem Stand der Informationen wurde dieser durch Videoaufnahmen auffällig, was zu einer zunehmend aufgeheizten Stimmung unter den Versammlungsteilnehmern führte und letztendlich zu einer vorübergehenden Unterbrechung sowie zum Ausschluss der Person von der Versammlung durch den Versammlungsleiter. Da er sich weigerte zu gehen, griffen polizeiliche Einsatzkräfte ein, woraufhin der Mann zu Boden fiel und sich wehrte. Anschließend wurde er von den Einsatzkräften weggetragen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er umgehend entlassen und konnte seine Videoaufnahmen fortsetzen.

Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Hessische Versammlungsfreiheitsgesetz eingeleitet. Die rechtliche Beurteilung obliegt nun der Staatsanwaltschaft Fulda im weiteren Verlauf.

Nach der Versammlungssituation wurde in den sozialen Medien kontrovers über das polizeiliche Vorgehen diskutiert. Mittlerweile liegt der Staatsanwaltschaft Fulda auch eine Strafanzeige gegen die eingesetzten Polizeikräfte vor. Das Polizeipräsidium Osthessen wird die Aufklärung des Sachverhalts vollständig unterstützen und ruft die Social-Media-Community gleichzeitig dazu auf, sich nicht an Spekulationen zu beteiligen oder gar strafbare Äußerungen zu machen.

(Marc Leipold)

Quelle: Presseportal

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