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Verstärkte Kontrollen der Polizei Osthessen

Die Polizei Osthessen richtet ihr Augenmerk auf stattfindende Veranstaltungen für eine sichere Faschingszeit und mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Alkohol- und Drogenfahrer gefährden sich und andere!

Foto: Depositphotos

Osthessen (ost)

Osthessen. Die Karnevalszeit erreicht ihren Höhepunkt. In den kommenden Tagen gibt es viele große und kleine Veranstaltungen, um zu feiern, Spaß zu haben und zu feiern. Die Polizei Osthessen konzentriert sich auf die stattfindenden Veranstaltungen. Im Mittelpunkt der Maßnahmen stehen eine friedliche und sichere Karnevalszeit sowie mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

Alkohol- und Drogenfahrer bringen sich und andere in Gefahr!

Um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, wird die Polizei Osthessen um das Karnevalswochenende herum verstärkt kontrollieren. Es ist absolut verantwortungslos, betrunken oder unter Drogeneinfluss Auto zu fahren. Abgesehen davon, dass betrunken oder bekifft Autofahrende sich selbst in Gefahr bringen, setzen sie auch andere Menschen der Gefahr aus, verletzt oder sogar getötet zu werden. Viele unterschätzen auch den Restalkohol am nächsten Morgen: Ein paar Stunden Schlaf oder eine kalte Dusche helfen nicht.

Für junge Fahrer bis 21 Jahre gilt grundsätzlich die Null-Promille-Grenze. Bei einem Unfall in Verbindung mit Alkohol- oder Drogenkonsum ist der Führerschein bereits bei 0,3 Promille weg. Es drohen hohe Geldstrafen, teilweise mehrwöchige Fahrverbote, Führerscheinentzug sowie Geld- und Freiheitsstrafen. Nach dem Entzug des Führerscheins ist die gefürchtete Medizinisch-Psychologische-Untersuchung (MPU) zu bestehen – auch bekannt als „Idiotentest“.

Durch Kontrollen möchte die Polizei Osthessen einen Beitrag zu einer schönen und sicheren Karnevalszeit leisten. Alle Karnevalsbesucher sollen sicher und gesund nach Hause kommen.

In diesem Zusammenhang gibt die Polizei folgende Ratschläge: – Genießen Sie die Narrenzeit und feiern Sie friedlich und ausgelassen – aber ohne Alkohol und Drogen am Steuer! – Klären Sie im Voraus, wer auf Alkohol verzichtet und als Fahrer für die Gruppe fungiert. – Nutzen Sie nach dem Alkoholkonsum öffentliche Verkehrsmittel und Taxis. – Unterschätzen Sie auch am Tag nach der Feier niemals die Wirkung von Restalkohol. Der Körper baut nur etwa 0,1 Promille pro Stunde ab. Zu Ihrer eigenen Sicherheit steigen Sie bitte nie in ein Fahrzeug ein, wenn Sie den Eindruck haben, dass der Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss steht.

(PB)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und der Anteil der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 im Jahr 2022 auf 7004 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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