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Verstoß gegen Gewaltschutzgesetz in Frankfurt-Bonames

Ein 26-jähriger Mann wurde festgenommen, nachdem er gegen das Gewaltschutzgesetz verstoßen hatte. Die Polizei reagierte auf einen Alarm der elektronischen Überwachungsstelle, als er die erlaubte Distanz zu seiner Ex-Partnerin unterschritt.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Am Dienstagabend (29. Juli 2025) wurde ein 26-jähriger Mann von Polizisten festgenommen, weil er das Gewaltschutzgesetz verletzt hatte.

Die 21-jährige Geschädigte und der Verdächtige waren vor zwei Jahren in einer Beziehung, die von der Geschädigten beendet wurde. Danach wurde sie mehrmals vom 26-jährigen Mann aufgesucht und es kam zu Gewalttaten, Beleidigungen und Bedrohungen gegen sie. Daraufhin erließ das Amtsgericht Frankfurt im April dieses Jahres eine Gewaltschutzanordnung gegen den Verdächtigen. Darin wurde ihm untersagt, die Wohnung der Geschädigten zu betreten und sich ihr auf eine bestimmte Entfernung zu nähern. Aufgrund mehrerer Verstöße gegen diese Anordnung seitens des 26-Jährigen wurde angeordnet, dass er eine elektronische Fußfessel zur elektronischen Aufenthaltsüberwachung tragen muss.

Gestern Abend gegen 18 Uhr informierte die elektronische Überwachungsstelle die Polizei darüber, dass der Verdächtige die erlaubte Distanz zu seiner Ex-Partnerin unterschritten hatte. Daraufhin begab sich eine Streife zu dem gemeldeten Ort, wo der Verdächtige jedoch nicht mehr angetroffen werden konnte. Die Geschädigte meldete sich kurz darauf bei der Polizei und gab an, dass der 26-Jährige ihr mit Gesten gedroht habe. Anschließend sei er mit seinem Fahrrad geflohen.

Polizisten nahmen den Verdächtigen kurz darauf an seiner Wohnadresse fest. Er wurde in die Haftzellen des Polizeipräsidiums Frankfurt gebracht, um dem Richter vorgeführt zu werden.

Quelle: Presseportal

nf24