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Viernheim: Verstärkte Geschwindigkeitskontrollen in Kreis Bergstraße

Die Polizei beteiligt sich an der „Speedweek“ mit Fokus auf Geschwindigkeit. Motorradfahrer mit 47 km/h zu schnell gestoppt.

Foto: unsplash

Kreis Bergstraße (ost)

Auch die Polizei an der Bergstraße beteiligt sich in dieser Woche an der sogenannten „Speedweek“. In der Aktionswoche liegt der Fokus der Verkehrsüberwachung auf Geschwindigkeit. Nicht angepasste Geschwindigkeit ist nach wie vor die Hauptursache für tödliche Verkehrsunfälle in Deutschland. Die „Speedweek“ vereint die Bemühungen der Polizeien in Deutschland und ihren europäischen Nachbarländern.

Zivile Verkehrsfahnder des Polizeipräsidiums Südhessen stoppten hierbei am Mittwochnachmittag (06.08.) auf der A 659 bei Viernheim einen 20 Jahre alten Motorradfahrer. Der 20-Jährige wurde auf der Strecke mit 147 km/h gemessen, statt der maximal dort erlaubten 100 Stundenkilometer. Ihm drohen nun zwei Punkte in Flensburg, 320 Euro Bußgeld und ein einmonatiges Fahrverbot.

In der Neuschloßstraße in Lampertheim überwachte die Polizei zwischen 17.10 und 17.45 Uhr die dort geltende Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Die Bilanz nach 35 Minuten: Acht Autofahrerinnen und Autofahrer waren zu flott unterwegs. Unrühmliche Spitzenreiterin war eine Wagenlenkerin mit 83 Stundenkilometern, dicht gefolgt von einem Autofahrer mit 82 „Sachen“.

In der Nacht zum Donnerstag (07.08.), in der Zeit zwischen 23.25 und 1.10 Uhr, fand zudem in der Wormser Straße in Bensheim eine weitere Geschwindigkeitskontrolle statt. Dort beachteten in weniger als zwei Stunden 17 Fahrerinnen und Fahrer nicht die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Es wurden entsprechende Verwarn- und Bußgelder fällig.

Die Geschwindigkeitskontrollen werden diese Woche über fortgesetzt und enden selbstverständlich nicht mit Ablauf der „Speedweek“.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 6.914, was 4,75% der Gesamtzahl entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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