Ein 41-Jähriger Mann befindet sich in Untersuchungshaft, nachdem er seine ehemalige Lebensgefährtin im Krankenhaus angegriffen haben soll.
Vorwurf der Vergewaltigung, der gefährlichen Körperverletzung und der Bedrohung: 41-Jähriger in Untersuchungshaft

Offenbach (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Darmstadt – Niederlassung Offenbach – und des Polizeipräsidiums Südosthessen
(lei) Am Dienstag (13.01.) soll es in einem Krankenhaus in Offenbach zu einem Vorfall zwischen einem 41-jährigen Mann und seiner 44-jährigen ehemaligen Lebensgefährtin gekommen sein. Nach dem aktuellen Stand der Untersuchungen soll es in einem ungenutzten Patientenzimmer zu gewaltsamen und sexuellen Übergriffen gekommen sein. Als das Krankenhauspersonal auf die Situation aufmerksam wurde, soll der 41-Jährige zunächst geflohen sein. Polizeibeamte, die sofort mit der Suche nach dem Tatverdächtigen begannen, konnten ihn kurz darauf in der Stadt identifizieren und festnehmen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt – Niederlassung Offenbach – erließ ein Ermittlungsrichter am Amtsgericht Offenbach am heutigen Mittwoch Haftbefehl gegen den Beschuldigten wegen des Verdachts der Vergewaltigung in Verbindung mit dem Verdacht der gefährlichen Körperverletzung in Verbindung mit dem Verdacht der Bedrohung. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die Untersuchungen – auch zu den Hintergründen der Tat – sind noch im Gange.
Hinweis für Journalisten: Anfragen zu dieser Meldung sind bitte an die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Darmstadt – Niederlassung Offenbach – zu richten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








