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Waldkappel: Polizisten bedrängt und Bein gestellt, Kennzeichen gestohlen

Eine größere Feier in Waldkappel-Harmuthsachsen sorgte für einen Polizeieinsatz. Alkoholisierte Besucher griffen die Beamten an und stahlen ein Kennzeichen.

Foto: Depositphotos

Waldkappel (ost)

Waldkappel (Werra-Meißner-Kreis):

In der Nacht von Freitag auf Samstag sorgte eine Feier im Bürgerhaus in Waldkappel-Harmuthsachsen und deren Besucher für einen größeren Polizeieinsatz. Anwohner hatten gegen 22:30 Uhr die Polizei gerufen, da sie sich über Lärm und laute Musik beschwert hatten. Als eine Streife der Polizeistation Eschwege eintraf, zeigten sich die Verantwortlichen der Feier zunächst kooperativ und senkten die Lautstärke der Musik. Kurz nachdem die Streife den Einsatzort verlassen hatte, wurde die Musik erneut aufgedreht und laut mitgesungen, was dazu führte, dass die Polizisten erneut eingriffen. Bei der erneuten Ansprache reagierte eine Gruppe betrunkener Besucher äußerst aggressiv und attackierte die Beamten, was zu einem Handgemenge führte. Ein Mann beleidigte zudem einen Polizisten und stellte ihm ein Bein, was jedoch rechtzeitig erkannt wurde und einen Sturz verhinderte. Erst nach Androhung des Schlagstocks und Reizstoffsprühgeräts sowie nach dem Eintreffen weiterer Streifen beruhigte sich die Situation. Nach bisherigen Ermittlungen wurde niemand verletzt. Nachdem die Ruhe wiederhergestellt war, stellten die Polizisten fest, dass ein unbekannter Täter das Kennzeichen eines Streifenwagens abgerissen und gestohlen hatte. Als Tatverdächtiger für das Beinstellen wurde später ein 31-jähriger Mann aus Waldkappel identifiziert, der sich nun wegen Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten muss.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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