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Wanfried: Öffentlichkeitsfahndung nach Taschendieb

Ein unbekannter Täter stiehlt einer Rentnerin die Bankkarte und hebt zweimal Geld ab, Ermittler bitten um Hinweise aus der Bevölkerung.

Öffentlichkeitsfahndung: Bilder des Täters
Foto: Presseportal.de

Wanfried und Eschwege (ost)

(Bitte schauen Sie sich die angehängten Fotos an, auf denen der Dieb zu sehen ist.)

Wanfried und Eschwege (Werra-Meißner-Kreis):

Am Dienstag, dem 11. November 2025, wurde eine ältere Dame in Wanfried Opfer eines Taschendiebstahls. Der Dieb hob dann mit der gestohlenen Bankkarte in zwei Bankfilialen einen vierstelligen Betrag vom Konto des Opfers ab. Da die bisherigen Untersuchungen der zuständigen Beamten der Kriminalpolizei in Eschwege nicht zur Identifizierung des Mannes führten, ordnete eine Richterin die Veröffentlichung von Fotos aus den Überwachungskameras in den Banken an. Die Ermittler hoffen, dass Hinweise aus der Bevölkerung zur Identität des Diebes führen.

Die ältere Dame war am 11. November gegen 12:30 Uhr beim Einkaufen in einem Discounter in der Straße “In der Werraaue” in Wanfried. Dabei schaffte es der Dieb, unbemerkt das Portemonnaie seines Opfers aus der Handtasche zu stehlen, die sie am Körper trug. So gelangte er nicht nur an das enthaltene Bargeld, sondern auch an die EC-Karte der Frau. Der Dieb nutzte die Bankkarte kurz darauf zuerst in einer Bankfiliale in Wanfried und etwa eine halbe Stunde später erneut in Eschwege, um Geld abzuheben.

Personen, die den Ermittlern der Kriminalpolizei Eschwege Hinweise zur Identität des Mannes auf den Fotos geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 05651-9250 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Hessen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 5338 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 6038 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 604 auf 649. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 549 auf 574, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 waren 473 der Verdächtigen männlich und 101 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 468 auf 495. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Taschendiebstahlfällen in Deutschland mit 39519 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 5.338 6.038
Anzahl der aufgeklärten Fälle 604 649
Anzahl der Verdächtigen 549 574
Anzahl der männlichen Verdächtigen 464 473
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 85 101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 468 495

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24