Eine 73-Jährige wurde um 49.000 EUR betrogen, eine Dame in Bad Sooden-Allendorf vor Einbruch gewarnt. Keiner der Anrufe war erfolgreich.
Warnung vor Betrug: Gewinnversprechen und falsche Polizeibeamte

Eschwege (ost)
Am gestrigen Donnerstag wurde einer 73-jährigen Frau aus der Gemeinde Meinhard am Morgen mitgeteilt, dass sie in einer Lotterie 49.000 EUR gewonnen habe. Der Anrufer teilte ihr mit, dass sie im Voraus zehn Geschenkgutscheine im Wert von je 100 EUR erwerben müsse, um den Gewinn zu erhalten. Die Gutschein-Codes sollten dann telefonisch übermittelt werden. Als die 73-Jährige erklärte, dass sie nicht so viel Geld habe, reduzierte der betrügerische Anrufer die Anforderung auf fünf Gutscheine. Zu diesem Zeitpunkt erkannte die Frau den Betrugsversuch und beendete das Gespräch.
In Bad Sooden-Allendorf erhielt eine Frau am gestrigen Nachmittag einen betrügerischen Anruf. Diesmal gab sich der Anrufer als Polizeibeamter aus und berichtete von einem Einbruch in der Nachbarschaft. Im Verlauf des Gesprächs fragte der Anrufer nach persönlichen Wertgegenständen und Bargeld in der Wohnung. Als die Angerufene angab, dass sie solche Dinge nicht zu Hause habe, erkundigte sich der Anrufer nach einem Schließfach bei der Bank. Diese Frage machte die Frau misstrauisch, woraufhin sie nachfragte, ob der Anrufer wirklich von der Polizei sei. Daraufhin wurde das Gespräch beendet.
Keiner der Anrufe führte zum Erfolg.
Tipps bei Gewinnversprechen
Tipps im Umgang mit falschen Polizeibeamten:
Pressestelle PD Werra-Meißner, KHK Künstler
Kontakt:
Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Werra-Meißner
Niederhoner Str. 44
37268 Eschwege
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Telefon: 05651/925-123
E-Mail: poea.werra.meissner@polizei-nordhessen.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2021/2022
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen sind zwischen 2021 und 2022 gestiegen. Im Jahr 2021 wurden 8896 Fälle von Cyberkriminalität registriert, während es im Jahr 2022 bereits 9798 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist jedoch von 4173 im Jahr 2021 auf 3961 im Jahr 2022 gesunken. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls von 2766 auf 2653 gesunken. Von den Verdächtigen im Jahr 2022 waren 1806 männlich, 847 weiblich und 851 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Fällen von Cyberkriminalität in Deutschland mit 29667 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.896 | 9.798 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.173 | 3.961 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.766 | 2.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.945 | 1.806 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 821 | 847 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 948 | 851 |
Quelle: Bundeskriminalamt








