Ein Rentnerpaar wurde Opfer von Betrügern, die mit der Masche der Schockanrufe tausende Euro erbeuteten. Hinweise auf Geldabholer mit auffälligem Bart erbeten.
Warnung vor Schockanruf in Korbach

Korbach (ost)
Korbach (Landkreis Waldeck-Frankenberg):
Ein älteres Ehepaar aus Korbach fiel am Donnerstag Betrügern zum Opfer, die mit der perfiden Methode des Schockanrufs mehrere tausend Euro erbeuteten. Am Abend erhielten die Senioren einen Anruf auf ihrem Festnetzanschluss. Ein Mann gab sich in russischer Sprache als Polizist aus und behauptete, dass die Nichte des Angerufenen in einen schweren Autounfall verwickelt sei und nun in Untersuchungshaft müsse. Dies könne nur durch die sofortige Zahlung einer hohen Kaution in bar verhindert werden. Die Täter setzten das Rentnerpaar so sehr unter Druck, dass sie das Geld in zwei Umschlägen versteckten. Gegen 22 Uhr wurde das Geld an der Haustür der Opfer in einem Wohngebiet nahe der Großsporthalle “Auf der Hauer” abgeholt. Der angeblich von der Polizei geschickte Abholer wurde als ca. 1,60 Meter groß, kräftig, mit nach vorne gekämmten schwarzen Haaren sowie Oberlippen- und Kinnbart beschrieben. Er soll ein Tattoo am linken Unterarm gehabt und ein helles T-Shirt sowie eine kurze Jeanshose getragen haben. Als die Senioren später ihre Nichte kontaktierten, wurde ihnen klar, dass sie Betrügern aufgesessen waren, und sie erstatteten am Freitag Anzeige bei der Polizei.
Da die bisherigen Untersuchungen der Kriminalpolizei Kassel bisher nicht zur Identifizierung der Täter geführt haben, bitten die Beamten des für Betrugsdelikte zuständigen Kommissariats nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Personen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in dem Wohngebiet nahe der Großsporthalle “Auf der Hauer” gesehen haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 gelöst wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer und 25 Frauen. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 229, wobei 216 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, davon waren 237 Männer und 30 Frauen. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland registriert – insgesamt 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








