Eine weitere Flut von betrügerischen Anrufen im Raum Eschwege und Wehretal wurde registriert. Die Polizei warnte vor „Falsche Polizeibeamte“ und bittet um Vorsicht.
Wehretal: Massive betrügerischen Anrufe dauern an

Eschwege (ost)
Polizei Eschwege
Nach der Warnung vor betrügerischen Telefonanrufen in Sontra und den umliegenden Stadtteilen, die gestern veröffentlicht wurde (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44151/6259411), gab es gestern, am 21.04.26, bis spät in die Nacht erneut eine Vielzahl betrügerischer Anrufe in Eschwege und Wehretal.
Mehr als 20 Anrufe bei der Polizei in Eschwege zeigten, dass erneut massiv versucht wurde, unter dem Vorwand „Falsche Polizeibeamte“ und der Angst vor möglichen Einbrüchen Informationen über Bargeld, Schmuck und andere Wertsachen zu erlangen.
Bis auf einen Fall erkannten die Angerufenen – ähnlich wie in Sontra – die betrügerische Absicht. Die Pressestelle der Polizeidirektion Werra-Meißner hatte bereits vor den betrügerischen Anrufen gewarnt. Diese Warnungen wurden zeitnah in den lokalen Medien und den sozialen Medien des Polizeipräsidiums veröffentlicht.
In einem Fall riefen ein Mann und eine Frau bei einem 84-jährigen Eschweger an und gaben sich am Telefon als Polizeibeamte aus. Der Anruf erfolgte gestern Mittag um 12:45 Uhr. Unter dem bekannten Vorwand wurden sie nach Wertsachen und Bargeld befragt. Kurz darauf erschien eine männliche Person bei dem 84-Jährigen und übergab ihm einen mittleren dreistelligen Betrag sowie die Kreditkarte. Der „Abholer“ war etwa 30 Jahre alt, 175-180 cm groß, schlank, mit dunkelblonden Haaren und mitteleuropäischem Aussehen. Er stellte sich als Polizeibeamter mit dem Namen „Schmidt“ vor und sprach akzentfrei Hochdeutsch.
Die Polizei bittet erneut darum, am Telefon keine Informationen über Wertsachen preiszugeben und bei verdächtigen Anrufen die örtliche Polizeidienststelle zu kontaktieren.
Pressestelle PD Werra-Meißner; KHK Künstler
Quelle: Presseportal








