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Wehrheim: Verkehrsunfälle in Bad Homburg und Friedrichsdorf

Am Donnerstag gab es zwei Verkehrsunfälle, bei denen insgesamt 5 Personen schwer verletzt wurden. Die Unfälle führten zu Vollsperrungen der betroffenen Straßen.

Foto: Depositphotos

Bad Homburg v.d. Höhe (ost)

Autounfall mit 4 schwer verletzten Personen

Donnerstag, 05.02.2026, 15:52 Uhr Ort Bad Homburg B 456, nahe der Horexkurve

Am Donnerstagnachmittag gab es auf der B 456 einen Verkehrsunfall, bei dem insgesamt 4 Personen verletzt wurden. Der Fahrer eines BMW fuhr auf der B 456 aus der Richtung Wehrheim / Saalburgkastell in Richtung Bad Homburg. Aus unbekannten Gründen geriet der BMW plötzlich auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit 2 entgegenkommenden Fahrzeugen. Sowohl der BMW-Fahrer als auch die beiden Fahrer der entgegenkommenden Fahrzeuge und ein Beifahrer wurden schwer verletzt. Derzeit wird nicht erwartet, dass einer der Verletzten stirbt. Alle 3 Fahrzeuge sind nicht mehr fahrbereit und müssen abgeschleppt werden. Die Unfallaufnahme dauert noch an. Die B456 ist in beide Richtungen voll gesperrt.

Verkehrsunfall mit einem schwer verletzten Radfahrer Donnerstag, 05.02.2026, 16:10 Uhr Ort Friedrichsdorf, L3041 / Zum Köpperner Tal, Ausfahrt Lochmühle

Am Donnerstagnachmittag ereignete sich innerhalb kurzer Zeit ein weiterer Verkehrsunfall, bei dem eine Person schwer verletzt wurde. Ein älterer Mann fuhr mit seinem Fahrrad die Straße „Bahnhof Saalburg – Lochmühle“ in Richtung L 3041 und bog ohne auf den Verkehr zu achten ein. Die Fahrerin eines Mini Cooper fuhr auf der L3041 aus Richtung Neu-Anspach und konnte nicht rechtzeitig bremsen, sodass sie mit dem Fahrradfahrer kollidierte. Der Radfahrer wurde schwer verletzt. Es wird nicht erwartet, dass er stirbt, so die Angaben des Rettungsdienstes. Die Fahrerin des Mini Cooper blieb unverletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte den Verletzten ins BGU nach Frankfurt am Main.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19527 Unfälle mit Personenschaden, was 13.43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6914 Fälle aus, was 4.75% aller Unfälle entspricht. 1164 Unfälle, also 0.8%, geschahen unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die meisten Unfälle, nämlich 117817 Fälle (81.02%), führten lediglich zu Sachschäden. Innerorts gab es 14839 Unfälle (10.2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7577 Unfälle (5.21%) und auf Autobahnen 3013 Unfälle (2.07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3537 Schwerverletzte und 21704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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