Nach einer verbalen Auseinandersetzung wurden zwei Personen mit einem waffenähnlichen Gegenstand bedroht und verletzt. Die Tatverdächtigen sind auf der Flucht.
Weilburg: Bedrohung mit waffenähnlichem Gegenstand

Limburg (ost)
1. Gewalttätige Körperverletzung – Drohung mit waffenähnlichem Gegenstand
Limburg, Schiede
Samstag, 14.02.2026, 20:49 Uhr
(FD) Nach einem verbalen Streit zwischen vier Personen wurden die beiden Opfer mit einem waffenähnlichen Gegenstand bedroht. Außerdem wurde eine Person mit dem Gegenstand geschlagen und verletzt. Die beiden 17- und 15-jährigen Opfer liefen am Samstagabend gegen 20:49 Uhr zu Fuß die Schiede entlang und wurden in der Nähe der Hausnummer 5 von zwei Unbekannten angesprochen. Nach anfänglichen verbalen Beleidigungen und Drohungen wurde der 17-Jährige mit dem Gegenstand ins Gesicht und auf den Oberkörper geschlagen und leicht verletzt. Die beiden unbekannten Täter entfernten sich daraufhin in Richtung Innenstadt. Die Verdächtigen werden wie folgt beschrieben: Männlich, ca. 20 Jahre alt, dunkle schwarze Kleidung, schwarze Haare Der Haupttäter hatte die Haare zu einem Zopf gebunden, sprach Deutsch mit Akzent und trug einen knielangen dunklen Mantel. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Limburg unter der Rufnummer 06431/9140-0 entgegen.
2. Raub in Limburger Fußgängerzone
Limburg, Werner-Senger-Straße, Höhe Volksbank Sonntag, 15.02.2026, 00:00 – 01:30 Uhr
(FD) Am Sonntagmorgen gab es einen Raubüberfall in der Limburger Fußgängerzone. Ein 62-jähriger Limburger ging zu Fuß die Werner-Senger-Straße entlang in Richtung seines Wohnsitzes. In der Nähe der Hausnummer 8 wurde er plötzlich von hinten von mehreren Personen angegriffen und zu Boden gestoßen. Dabei erlitt er leichte Verletzungen an den Händen und im Gesicht. Als er am Boden lag, durchsuchten die Täter seine Taschen nach Wertsachen, fanden jedoch nichts von Wert und flüchteten ohne Beute. Die Polizei suchte nach den Tätern, konnte sie jedoch nicht finden. Die Räuber wurden als männlich, dunkler Hauttyp, schwarz gekleidet beschrieben.
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Limburg unter der Rufnummer 06431/9140-0 entgegen.
3. Versuchter Einbruch in Bankfiliale
Elbtal-Elbgrund, Mühlbach
Sonntag, 15.02.2026, 01:20 – 01:30 Uhr
(FD) In den frühen Morgenstunden des Sonntags versuchten zwei unbekannte Täter zwischen 01:20 und 01:30 Uhr, das äußere Gitter eines Erdgeschossfensters der Bankfiliale der Kreissparkasse in Elbtal aufzuhebeln. Die beiden Täter begaben sich zur Rückseite des Gebäudes und versuchten, das Metallgitter eines Fensters mit Bohr- und Trennwerkzeugen zu bearbeiten. Ein Anwohner wurde durch die Geräusche aufmerksam, alarmierte die Polizei und wurde von den Tätern bemerkt. Die Täter flüchteten in Richtung Felder und ließen einen Teil ihres Einbruchswerkzeugs zurück. Eine sofortige Fahndung blieb erfolglos. Bei dem Einbruchversuch entstand ein Sachschaden von ca. 200 EUR.
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Limburg unter der Rufnummer 06431/9140-0 entgegen.
4. Verbotene Symbole und Uniformteile während einer Fastnachtveranstaltung getragen
Elbtal-Hangenmeilingen, Hauptstraße
Samstag, 14.02.2026, 14:41 Uhr
(FD) Während eines Fastnachtsumzuges wurde ein Zuschauer im Bereich der Zuschauer entdeckt, der verbotene Symbole und Uniformteile aus dem Zweiten Weltkrieg trug. Die Polizeistation in Limburg wurde um 14:41 Uhr darüber informiert, dass ein Zuschauer des Umzuges verbotene Symbole und Uniformteile trug. Eine Streife traf einen 19-jährigen aus dem Landkreis Limburg-Weilburg an, der die beschriebenen Uniformteile und Symbole trug. Der Verdächtige wurde festgenommen und zur Dienststelle gebracht. Die verbotenen Gegenstände wurden für das laufende Strafverfahren sichergestellt. Der Beschuldigte wurde dann entlassen und an seine Verwandten übergeben.
5. Alkoholisierter Fahrer aufgefallen
Limburg, Leo-Sternberg-Straße
Samstag, 14.02.2026, 15:55 Uhr
(FD) Am Samstagnachmittag konnte die Polizei Limburg einen betrunkenen Autofahrer aus dem Verkehr ziehen. Mehrere Zeugen hatten zuvor der Polizei gemeldet, dass ein betrunkener Fahrer unterwegs war. Die Streife traf den 59-jährigen Fahrer eines Mercedes aus dem Landkreis Limburg-Weilburg an. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über einem Promille und bestätigte den Verdacht. Der Fahrer wurde zur Dienststelle gebracht, wo ein Arzt eine Blutentnahme durchführte. Der Führerschein wurde eingezogen. Der 59-jährige durfte dann nach Hause gehen. Ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet.
6. Pkw beschleunigt – Fußgänger springt zur Seite
Limburg-Offheim, Kapellenstraße – Kreisstraße 473 Samstag, 14.02.2026, 19:20 Uhr
(FD) Am Samstagabend musste ein Fußgänger im Bereich des Kreisverkehrs Kapellenstraße/Kreisstraße 473 zur Zufahrt der Bundesstraße 49 zur Seite springen, da ihn ein Autofahrer übersah. Der Fußgänger wollte an einem Zebrastreifen die Straße überqueren, um auf den Gehweg zu gelangen. Ein weißer Volvo SUV fuhr von der Kapellenstraße zur Auffahrt auf die B49. Der Fahrer des Wagens übersah den Fußgänger auf der Straße. Der Fußgänger konnte sich durch einen Sprung zur Seite rechtzeitig vor dem beschleunigenden Auto retten. Das Auto fuhr weiter in Richtung B49. Ein Strafverfahren wegen eines Verkehrsdelikts wurde eingeleitet.
Hinweise nimmt die Polizeistation in Limburg unter der Rufnummer 06431/9140-0 entgegen.
7. Sachbeschädigung an einem PKW in Odersbach
Weilburg, Am Steinbühl
Samstag, 14.02.2026, 20:00 Uhr – 22:50 Uhr
(AKu) Am Samstagabend wurde zwischen 20:00 und 22:50 Uhr ein PKW am Jugendherberge Odersbach mutwillig beschädigt. An einem geparkten grauen Audi wurden die Heck- und Frontscheibe auf unbekannte Weise zerstört. Es entstand ein Sachschaden von ca. 5.000 EUR. Wenn Sie etwas Verdächtiges beobachtet haben, wenden Sie sich bitte an die ermittelnde Kriminalpolizei Limburg unter 06431/9140-0.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Räuberieraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 auf 1850. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 auf 2263, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 waren 2046 der Verdächtigen männlich und 217 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 1077 auf 1179. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 12625 Fälle von Raubüberfällen registriert, was die höchste Anzahl in ganz Deutschland war.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (81,02%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








