Ein betrunkener und führerscheinloser Autofahrer greift Polizisten in Limburg an, nachdem er sich der Festnahme widersetzt hat.
Weilburg: Tätlicher Angriff auf Polizisten

Limburg (ost)
1. Gewalttätiger Angriff auf Beamte nach Trunkenheitsfahrt ohne Fahrerlaubnis, Limburg-Ahlbach, Klosterstraße, Donnerstag, 11.06.2026, 01:30 Uhr
(re) Während einer Verkehrskontrolle eines betrunkenen und führerscheinlosen Autofahrers in Limburg leistete dieser Widerstand gegen die Festnahme, indem er die Polizisten mit Schlägen attackierte und leicht verletzte.
In der Nacht zum Donnerstag um 01:30 Uhr bemerkte eine Polizeistreife aus Limburg einen Renault in der Klosterstraße in Limburg-Ahlbach. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der 30-jährige Fahrer aus Limburg keinen Führerschein hatte und unter Alkoholeinfluss stand. Ein Alkoholtest ergab mehr als zwei Promille. Bei der Festnahme wehrte sich der Fahrer mit mehreren Faustschlägen gegen die Beamten, außerdem beleidigte und bedrohte er die Polizisten. Ein 28-jähriger Polizist erlitt eine leichte Verletzung im Gesicht, seine 38-jährige Kollegin erlitt leichte Verletzungen an den Händen. Beide konnten ihren Dienst fortsetzen. Der Angreifer musste die Nacht in Polizeigewahrsam verbringen. Ihn erwarten nun mehrere strafrechtliche Ermittlungsverfahren.
2. Einbruchdiebstahl eines Safes aus einem Kino, Weilmünster, Hauptstraße, Dienstag, 09.06.2026, 22:00 Uhr bis Mittwoch, 10.06.2026, 11:40 Uhr
(re) Ein Einbrecher stahl in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch einen Safe aus einem Kino in Weilmünster und verursachte bei seinem Einbruch erheblichen Sachschaden. Zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen brach ein bisher unbekannter Täter in ein Kino in der Hauptstraße in Weilmünster ein und gelangte über verschiedene Räume in den Mitarbeiterbereich, wo er einen Safe stahl. Dabei entstand ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich und Bargeld wurde erbeutet. Der Einbrecher konnte unerkannt flüchten. Hinweise werden von der Polizei in Weilburg unter der Telefonnummer 06471 93860 entgegengenommen.
3. Fahrraddiebstahl während einer Testfahrt, Limburg, Dieselstraße, Mittwoch, 10.06.2026, 15:00 Uhr
(re) Ein bisher unbekannter Täter stahl am Mittwochnachmittag während einer Testfahrt ein hochwertiges E-Bike aus einem Fahrradgeschäft in Limburg und entkam unerkannt. Am Mittwochnachmittag um 15:00 Uhr stahl ein bisher unbekannter Täter während einer Testfahrt in einem Fahrradgeschäft in der Dieselstraße ein schwarzes E-Bike der Marke Cube, Modell Stereo Hybrid ONE44 im Wert von ca. 5000 EUR. Er konnte unerkannt entkommen. Der Mann wurde beschrieben als ca. 20 bis 30 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schlank und mit gepflegtem Erscheinungsbild. Er hatte schwarze, kurze Haare und trug ein schwarzes Poloshirt mit langen Ärmeln sowie einen osteuropäischen Akzent. Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei in Limburg unter der Telefonnummer 06431 91400 zu wenden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Hessen für 2022/2023
Die Fahrraddiebstahlraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 15.523 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 14.987 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 1.570 im Jahr 2022 auf 1.643 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 1.132 im Jahr 2022 auf 1.079 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 1.084 männlich, 48 weiblich und 522 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Fahrraddiebstählen in Deutschland mit 62.036 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 15.523 | 14.987 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.643 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.132 | 1.079 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.084 | 1.012 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 67 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 522 | 575 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der aufgezeichneten Fälle von 24363 im Jahr 2022 auf 26518 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (81,02%) waren übrige Sachschadensunfälle. Von den Verkehrsunfällen ereigneten sich 14.839 innerorts (10,2%), 7.577 außerorts (ohne Autobahnen) (5,21%) und 3.013 auf Autobahnen (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








