Täterin flüchtet ohne Beute – Zeugen in Weißenborn gesucht
Weißenborn: Seniorin zurückgedrängt und Haus durchsucht

Eschwege (ost)
Weißenborn (Werra-Meißner-Kreis):
Am gestrigen Nachmittag hat eine bisher unbekannte Frau unter dem Vorwand, das Wohlergehen älterer Menschen in ihren Häusern zu überprüfen, unerlaubten Zugang zum Haus einer Rentnerin in Weißenborn erhalten und vergeblich versucht, Wertgegenstände zu stehlen. Die Polizei bittet nun um Zeugenaussagen, die Hinweise auf die Täterin liefern können.
Wie die Polizeibeamten des Reviers Eschwege berichten, klingelte es um 17:00 Uhr an der Tür der Seniorin. Als sie öffnete, wurde sie sofort von der unbekannten Frau zurückgedrängt. Unter dem Vorwand, das Wohlergehen älterer Menschen zu überprüfen, begab sich die Unbekannte eigenmächtig in alle Räume des Hauses. Aufgrund der eingeschränkten Mobilität der älteren Frau konnte sie nicht direkt in jeden Raum folgen. Später stellte sich heraus, dass die Täterin alle Türen und einen Schrank geöffnet hatte, vermutlich auf der Suche nach Wertgegenständen. Da sie nichts fand, versuchte sie schließlich, der Bewohnerin gewaltsam ihre Ringe abzunehmen. Als die Seniorin sich wehrte und die Täterin scheiterte, bettelte sie vergeblich nach Geld. Nachdem die Rentnerin sich weigerte, Geld herauszugeben und drohte, die Polizei zu rufen, flüchtete die Frau zu Fuß in unbekannte Richtung. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte die Täterin keine Wertgegenstände gestohlen. Eine sofortige Fahndung der Polizei blieb erfolglos.
Das Opfer beschreibt die Unbekannte wie folgt:
Die Kriminalpolizei Eschwege bittet Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben und Informationen über die Frau haben, sich unter 05651-9250 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Davon waren 283 männliche Verdächtige und 25 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 237 männliche und 30 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich ebenfalls von 147 im Jahr 2022 auf 130 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








