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Weiterstadt: Falscher Bankmitarbeiter erfragt PIN und hat Karte im Visier

Am Dienstagnachmittag versuchte ein Betrüger einen 84-Jährigen um sein Hab und Gut zu bringen. Die Polizei warnt vor der Weitergabe von sensiblen Bankdaten.

Foto: unsplash

Weiterstadt (ost)

Am Dienstagnachmittag (7.4.) hat ein Betrüger versucht, einen 84-jährigen Mann aus Weiterstadt zu täuschen. Ersten Untersuchungen zufolge hat ein angeblicher Angestellter der Bank den älteren Mann angerufen und behauptet, es habe angeblich eine verdächtige Abbuchung von mehreren tausend Euro von seinem Konto gegeben. Durch geschicktes Reden gab er weitere Anweisungen und bekam so die PIN für das Bankkonto. Der 84-Jährige suchte Rat bei Familienmitgliedern, als einer der Kriminellen die Karte abholen sollte, wodurch der Betrug schnell entlarvt wurde. Die Täter konnten keine Beute machen.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei:

Geben Sie am Telefon niemals Bankdaten oder persönliche Informationen preis. Seien Sie bei Anrufen, die Überweisungen oder sensible Bankdaten betreffen, immer skeptisch. Wenn Zweifel aufkommen, sollten Betroffene Rat bei Verwandten suchen und die Polizei informieren. PIN- oder TAN-Nummern sollten niemals an Dritte weitergegeben werden. Weder am Telefon noch per E-Mail. Echte Bankmitarbeiter fragen nie nach Nummern oder Passwörtern. Wenn solche Informationen abgefragt werden, ist es wahrscheinlich, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 im Jahr 2022 auf 4224 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 im Jahr 2022 auf 2828 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 1806 Männer und 847 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 1918 Männer und 910 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 851 im Jahr 2022 auf 915 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.798 10.106
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.961 4.224
Anzahl der Verdächtigen 2.653 2.828
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.806 1.918
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 847 910
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 851 915

Quelle: Bundeskriminalamt

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