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Wem: Einbruchsserie in Wiesbaden

In den letzten Tagen trieben in Wiesbaden Einbrecher an mehreren Tatorten ihr Unwesen. Zwischen Freitag um 18.40 Uhr und Samstag um 0.30 Uhr begaben sich Täter auf das Baugerüst eines Mehrfamilienhauses in der August-Bebel-Straße und öffneten im zweiten Obergeschoss ein Fenster auf unbekannte Art und Weise.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Einbrecher unterwegs,

Wiesbaden, August-Bebel-Straße, Breitenbachstraße und Assmanshäuser Straße, Freitag, 06.09.2024, 18.40 Uhr bis Montag, 09.09.2024, 22.55 Uhr

(mb)In den letzten Tagen trieben in Wiesbaden Einbrecher an mehreren Tatorten ihr Unwesen.

Zwischen Freitag um 18.40 Uhr und Samstag um 0.30 Uhr begaben sich Täter auf das Baugerüst eines Mehrfamilienhauses in der August-Bebel-Straße und öffneten im zweiten Obergeschoss ein Fenster auf unbekannte Art und Weise. Aus der Wohnung entwendeten sie eine Kette im geschätzten Wert von 200 Euro, ehe sie unerkannt entkamen. Auch in der Assmannshäuser Straße nutzten Unbekannte ein derzeit aufgestelltes Baugerüst, um den Balkon einer Wohnung im 1. Obergeschoss zu erreichen. Mittels eines Hebelwerkzeugs öffneten sie gewaltsam die dortige Balkontür. Mit einer in der Wohnung aufgefundenen Sonnenbrille im Wert von knapp 200 Euro verließen sie die Wohnung wieder auf dem gleichen Weg. In der Breitenbachstraße schlug ein Einbrecher am Montag zwischen 8.15 Uhr und 15.15 Uhr gleich zweimal zu. In beide nebeneinanderstehende Einfamilienhäuser gelangte der Täter jeweils über ein Fenster im rückwärtigen Gartenbereich. Anschließend durchsuchte er sämtliche Räume nach Wertgegenständen. Mit Bargeld im zweistelligen Bereich trat der Täter die Flucht in Richtung Hauptbahnhof an. Ersten Ermittlungen zufolge war dieser 1,80 m bis 1,85 m groß, circa 40 Jahre alt und dunkelhäutig. Er war dunkel gekleidet und führte einen Rucksack mit. Bei seiner Flucht nutzte der Einbrecher ein älteres Damenfahrrad und hatte einen Fahrradhelm auf. Der an den Häusern hinterlassene Sachschaden wird auf knapp 1.300 Euro geschätzt.

Die Täter konnten bislang unerkannt entkommen, die Kriminalpolizei in Wiesbaden hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Hinweise unter der (0611) 345-0 entgegen.

2. Lenkräder und Navigationssystem ausgebaut, Wiesbaden, Hermann-Brill-Straße und Carl-von-Ossietzky-Straße, Samstag, 07.09.2024, 17 Uhr bis Montag, 09.09.2024, 7.35 Uhr

(mb)Zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen hatten es Autoaufbrecher in Wiesbaden auf zwei Lenkräder und ein fest verbautes Navigationssystem von geparkten Fahrzeugen abgesehen.

Die Täter traten dabei in der Hermann-Brill-Straße sowie in der Carl-von-Ossietzky-Straße in Erscheinung. Um ins Fahrzeuginnere eines schwarzen BMW, der in der Carl-von-Ossietzky-Straße in Höhe der Hausnummer 17 abgestellt war, zu gelangen, schlugen die Diebe die hintere linke Fensterscheibe ein. Zugang zu einem schwarzen BMW in der Hermann-Brill-Straße in der Höhe der Hausnummer 44 verschafften sich die Kriminellen auf unbekannte Art und Weise. Anschließend wurden die beiden Lenkräder sowie ein eingebautes Navigationssystem aus den Kfz ausgebaut und entwendet. Der verursachte Gesamtschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt.

Wer verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Tatorte gemacht hat, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Rufnummer (0611) 345-0 in Verbindung zu setzen.

3. In Shisha-Bar eingebrochen,

Wiesbaden, Manteuffelstraße, Montag, 09.09.2024, 3.05 Uhr

(mb)Ein unbekannter Täter ist am frühen Montagmorgen in ein Gewerbeobjekt in Wiesbaden eingestiegen.

Gegen 3.05 Uhr näherte sich der Einbrecher dem Objekt in der Manteuffelstraße und drang über den Hintereingang in die Shisha-Bar ein. Im Rahmen der Suche nach Wertgegenständen öffnete er mehrere Schubladen und das Kassenterminal. Mit dem vorgefundenen Bargeld ergriff der Täter unerkannt die Flucht. Ersten Ermittlungen zufolge war der Täter schlank und war mit einem Kapuzenpullover und Sneaker bekleidet.

Wem im fraglichen Zeitraum in der Manteuffelstraße etwas Verdächtiges aufgefallen ist, den bittet die Kriminalpolizei unter der Rufnummer (0611) 345-0 um Hinweise.

4. Handy aus Tasche entwendet,

Wiesbaden, Burgstraße, Montag, 09.09.2024, 11.20 Uhr

(mb)Am Montagmorgen erbeutete ein Taschendieb in Wiesbaden ein Handy.

Gegen 11.20 Uhr trat der Täter an einen 85-jährigen Rollatornutzer heran, als dieser in einem Objekt in der Burgstraße Schwierigkeiten bei der Bedienung eines Fahrstuhls hatte. Unter dem Vorwand, helfen zu wollen, trat der Unbekannte nahe an den Wiesbadener heran und suchte den Körperkontakt. Als der 85-Jährige bat, dies zu unterlassen, verließ der Taschendieb die Örtlichkeit. Anschließend bemerkte der Rollatornutzer, dass sein Handy aus der linken Jackentasche gestohlen worden war. Der Täter war circa 1,60 m groß, 30 bis 40 Jahre alt und hatte braun-blondes Haar. Er trug ein helles T-Shirt und eine lange helle Hose.

Das 1. Polizeirevier in Wiesbaden ermittelt nun in diesem Fall und nimmt unter der Rufnummer (0611) 345-2140 Hinweise entgegen.

5. Kassenautomat angegangen,

Wiesbaden, Paulinenstraße, Montag, 09.09.2024, 0.55 Uhr bis 1.05 Uhr

(mb)In der Nacht von Sonntag auf Montag versuchten zwei Unbekannte einen Kassenautomaten in einem Wiesbadener Parkhaus aufzubrechen.

Um 0.55 Uhr begaben sich die beiden Täter aus Richtung Paulinenstraße an den öffentlich zugänglichen Kassenautomaten des dortigen Parkhauses und setzten ein mitgebrachtes Brecheisen mehrmals ein, um diesen zu öffnen. Da der Automat jedoch stand hielt, zogen die Beiden unverrichteter Dinge von dannen. Der hinterlassene Sachschaden wird auf 4.000 Euro geschätzt.

Sachdienliche Hinweise nimmt das 1. Polizeirevier in Wiesbaden unter der Rufnummer (0611) 345-2140 entgegen.

6. Wechselseitige Körperverletzung,

Wiesbaden-Biebrich, Am Parkfeld, Montag, 09.09.2024, 11.05 Uhr

(mb)Bei einer handfesten Auseinandersetzung in Wiesbaden wurden am Montagmorgen ein 45-jähriger Mann und eine 37-jährige Frau verletzt.

Gegen 11.05 Uhr traf der männliche Hundebesitzer in der Straße „Am Parkfeld“ auf seine Kontrahentin, die mit einer Freundin und deren Hund unterwegs war. Nach einer verbalen Auseinandersetzung bezüglich der Leinenpflicht beleidigten sie sich und gerieten körperlich aneinander. Die Parteien machten hierzu unterschiedliche Angaben. Bei den wechselseitigen Übergriffen wurden beide verletzt. Während der Mann durch eine Rettungswagenbesatzung erstversorgt wurde, musste die Frau zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht werden. Gegen beide wurde jeweils ein Strafverfahren eingeleitet.

Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sich unter (0611) 345-2540 mit dem 5. Polizeirevier in Wiesbaden in Verbindung zu setzen.

7. Zeugenaufruf nach Unfall mit E-Scooter, Wiesbaden, Bereich Abraham-Lincoln-Straße und Frankfurter Straße, Montag, 09.09.2024, 23 Uhr bis Dienstag, 10.09.2024, 0.15 Uhr

(mb)Bei einem Unfall mit einem E-Scooter ist in der Nacht zum Dienstag ein 31-jähriger Wiesbadener schwer verletzt worden.

Gegen 0.35 Uhr wurde der Verletzte von einem Rettungswagen in der Nähe eines Krankenhauses angetroffen und dorthin eingeliefert. Aufgrund der Verletzung und der erforderlichen Behandlung konnte der Wiesbadener keine konkreten Angaben zum Unfallhergang machen. Über eine Verwandte konnte in Erfahrung gebracht werden, dass der 31-Jährige normalerweise bis 23 Uhr in der Abraham-Lincoln-Straße arbeitet und anschließend mit einem E-Scooter in Richtung Frankfurter Straße den Heimweg antritt. Der von ihm genutzte E-Scooter konnte im weiteren Verlauf auch in der Beethovenstraße aufgefunden werden. Möglicherweise kam der Mann kurz nach dem Antritt seines Nachhauseweges mit dem E-Scooter zu Fall und verständigte selbst die Rettungsleitstelle. Der Zweiradfahrer wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen. Lebensgefahr besteht nicht.

Der Regionale Verkehrsdienst in Wiesbaden hat nun die Ermittlungen übernommen und bittet Zeuginnen und Zeugen sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 4275 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 im Jahr 2021 auf 723 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 637 auf 569. Von den Verdächtigen waren 498 männlich und 71 weiblich, wobei 275 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland verzeichnet, nämlich 23528.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 3.858 4.275
Anzahl der aufgeklärten Fälle 810 723
Anzahl der Verdächtigen 637 569
Anzahl der männlichen Verdächtigen 571 498
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 66 71
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 266 275

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2021/2022

Die Cyberkriminalitätsraten in Deutschland, insbesondere in der Region Hessen, sind zwischen 2021 und 2022 gestiegen. Im Jahr 2021 wurden 8896 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 9798 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 4173 im Jahr 2021 auf 3961 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich ebenfalls von 2766 im Jahr 2021 auf 2653 im Jahr 2022. Von den Verdächtigen waren 1945 männlich, 821 weiblich und 948 nicht-deutsch im Jahr 2021. Im Jahr 2022 waren 1806 männlich, 847 weiblich und 851 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten registrierten Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland mit 29667 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 8.896 9.798
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.173 3.961
Anzahl der Verdächtigen 2.766 2.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.945 1.806
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 821 847
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 948 851

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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