Ein 13-jähriger Junge meldete verdächtige Person, die später als Einbrecher in einem Kiosk identifiziert wurde.
Wem: Marburger Kiosk-Einbruch, Polizei sucht Zeugen

Marburg-Biedenkopf (ost)
Marburg: Einbruch in Kiosk
In der Straße „Zwischenhausen“ hat ein 13-jähriger Junge der Polizei eine verdächtige Person und Gegenstände gemeldet. Später konnten die Beamten einen Einbruch in einen Kiosk feststellen. Der Junge kontaktierte die Polizei gegen 20.45 Uhr. In dem Haus des Jungen fanden die Beamten auf einer Treppe zum Keller eine Tüte mit Tabakwaren, Getränken, Süßigkeiten, Kleidung und Hygieneartikeln. Etwa drei Stunden später bestätigte sich der Verdacht der Beamten, dass ein Unbekannter in einen Kiosk eingebrochen war. Die Ordnungshüter hatten in der Zwischenzeit mehrere Kioske im Marburger Stadtgebiet überprüft und entdeckten eine aufgebrochene Tür in der Straße „Ketzerbach“. Die Gegenstände aus der sichergestellten Tüte passten zu den Waren im Lagerraum des Kiosks. Nach weiteren Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass der Einbruch am Dienstagabend gegen 19.50 Uhr stattfand.
Wer hat am Dienstag (22. Oktober) gegen 19.50 Uhr am Kiosk in der Ketzerbach etwas Verdächtiges gesehen? Wer hat einen Mann in den Straßen „Ketzerbach“ und „Zwischenhausen“ mit einer Rewe-Tüte bemerkt?
Hinweise nimmt die Marburger Kriminalpolizei unter 06421/406-0 entgegen.
Rauschenberg: Übergriff auf 40-Jährigen
Am Dienstagnachmittag (22. Oktober) kam es auf dem Gehweg in der Bahnhofsstraße zu einem Übergriff. Gegen 15:45 Uhr spazierte ein 40-jähriger Mann mit seiner Frau und seinem Kind in der Bahnhofsstraße. Ein 41-jähriger Radfahrer kam auf sie zu und stieg ab. Plötzlich zog er einen spitzen Gegenstand, vermutlich ein Messer, und stach in Richtung des Ehemanns. Dieser konnte dem Angriff ausweichen. Der 41-Jährige bedrohte zudem die gesamte Familie verbal. Ersten Erkenntnissen zufolge gab es in der Vergangenheit Streitigkeiten zwischen den Familien. Die Ermittlungen dazu dauern noch an. Wer hat den Übergriff am Dienstag (22. Oktober) gegen 15.45 Uhr in der Bahnhofstraße beobachtet? Hinweise nimmt die Polizeistation Stadtallendorf unter 06428/9305-0 entgegen.
Marburg: Parkplatzrempler
Auf dem Parkplatz vor dem Tennisverein in der Willy-Mock-Straße wurde ein geparkter Nissan von einem unbekannten Fahrer touchiert. Der schwarze Qashqai stand dort zwischen 20.00 Uhr am Freitag (18. Oktober) und 18.00 Uhr am Samstag (19. Oktober). Die Polizei schätzt den Schaden an der Beifahrertür auf etwa 1.500 Euro. Zeugen, die Informationen zum Unfallverursacher haben, werden gebeten, sich mit der Polizeistation Marburg unter 06421/406-0 in Verbindung zu setzen.
Sabine Richter, Pressesprecherin
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an, von 3858 auf 4275 Fälle. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 auf 723 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich ebenfalls von 637 auf 569 Personen, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 571 auf 498 sank und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 66 auf 71 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 266 auf 275 Personen. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 23528 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.858 | 4.275 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 810 | 723 |
| Anzahl der Verdächtigen | 637 | 569 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 571 | 498 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 66 | 71 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 266 | 275 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022
Die Mordraten in Hessen sind zwischen 2021 und 2022 leicht gesunken. Im Jahr 2021 wurden 255 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 243 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls zurück, von 245 im Jahr 2021 auf 224 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 323 auf 308. Unter den Verdächtigen waren 275 Männer und 48 Frauen im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 283 Männer und 25 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 137 auf 147. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 255 | 243 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 245 | 224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 323 | 308 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 275 | 283 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 25 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 137 | 147 |
Quelle: Bundeskriminalamt







