Am Samstag wurde ein Mann in Gießen von drei Unbekannten mit einem Messer beraubt. Am Freitag leistete ein Mann nach Beleidigung Widerstand gegen die Polizei.
Wettenberg: Raub mit Messer und Widerstand nach Beleidigung

Gießen (ost)
Gießen: Raub mit Messer
Am Samstag (9.11.) wurde ein 30-jähriger Mann in der Grünberger Straße von drei bisher unbekannten Männern beraubt. Die Täter näherten sich dem Opfer in Höhe der Hausnummer 34, gegenüber einem asiatischen Schnellimbiss. Einer der Täter schlug dem Mann ins Gesicht und bedrohte ihn mit einem Taschenmesser. Sie ergriffen Bargeld und flüchteten. Das Opfer erlitt leichte Verletzungen im Gesicht. Die Täter wurden als 20 bis 30 Jahre alt, mit schwarzer Hautfarbe, gebrochenem Englisch und komplett schwarzer Kleidung beschrieben. Ein Täter war etwa 180 cm groß und trug eine Steppjacke, Wollmütze und Kapuze eines Kapuzenpullovers. Der Raub ereignete sich zwischen Mitternacht und 1 Uhr.
Die Polizei bittet um Hinweise zu dem Vorfall und den Tätern.
Gießen: Widerstand nach Beleidigung
Am Freitag (8.11.) gegen 23.50 Uhr zeigte ein 26-jähriger Mann am Kirchenplatz den Beamten des Streifenwagens den Mittelfinger und beleidigte sie verbal. Bei der Kontrolle leistete er Widerstand, indem er die Beamten schlug und trat. Niemand wurde verletzt. Ein Strafverfahren wurde gegen den Mann eingeleitet.
Pohlheim: Roller verfolgt
Am späten Samstag (9.11.) fiel der Polizeistreife in Pohlheim ein Roller auf, den sie stoppen wollten. Der Fahrer flüchtete vor der Streife und kollidierte mit dem Streifenwagen. Trotzdem setzte er seine Flucht fort. Der Fahrer wurde gestoppt und es wurde der Verdacht auf Alkoholeinfluss festgestellt. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt und der Führerschein des Mannes wurde eingezogen.
Gießen: Einbruch in Juwelier
Heute Morgen brach ein Unbekannter zwischen 6.30 Uhr und 6.55 Uhr in einen Juwelier im Asterweg ein und entkam mit gestohlenem Schmuck.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise zu dem Einbruch.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsrate in Hessen stieg zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch relativ konstant bei 598 Verdächtigen im Jahr 2023 im Vergleich zu 569 Verdächtigen im Jahr 2022. Von den Verdächtigen waren die meisten männlich, wobei 511 Männer im Jahr 2023 und 498 im Jahr 2022 verdächtigt wurden. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren bei 1.164 Fällen zu verzeichnen, was 0,8% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, Schwerverletzte 3.537 und Leichtverletzte 21.704.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








