In Nidda wurden Altkleidercontainer und Fahrzeuge beschädigt. Tatverdächtiger festgenommen und wieder freigelassen. Ermittlungen laufen.
Wetteraukreis: Polizei fasst Tatverdächtigen nach Brandstiftungen

Giessen (ost)
Nidda: Verdächtiger nach Brandstiftungen von Polizei gefasst
Um 23:35 Uhr am Donnerstagabend (05.03.2026) wurde die Polizei über brennende Kleidungsstücke an Altkleidercontainern „Hinter dem Brauhaus“ in Nidda informiert. Die Feuerwehr löschte das Feuer. In der Nacht kam es zu weiteren Bränden in Nidda. Dabei wurden die Altkleidercontainer „Hinter dem Brauhaus“, drei Fahrzeuge und eine Baustellentoilette beschädigt. Erste Ermittlungen deuteten auf vorsätzliche Brandstiftung hin. Während der Fahndung kontrollierte die Polizeistation Büdingen einen 32-jährigen Mann aus Nidda in einem Selbstbedienungsladen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten Beweismittel, die den Verdacht gegen den Niddaer erhärteten. Außerdem hatte er ein Messer und Betäubungsmittel bei sich. Die Polizei verhaftete den 32-Jährigen. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann am Freitagmorgen (06.03.2026) mangels Haftgründen freigelassen. Er wird nun unter anderem wegen Brandstiftung, Sachbeschädigung, Verstößen gegen das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz untersucht.
Bad Vilbel: Beschädigung hochwertiger Fahrzeuge
Ein Unbekannter beschädigte vier hochwertige Fahrzeuge auf dem Hof eines Autohandels in der „Alte Frankfurter Straße“. Der Täter verkratzte den Lack an einem Audi, einem BMW, einem Mercedes und einem Maserati. Die Tat ereignete sich in der Nacht von Mittwoch (04.03.2026) auf Donnerstag (05.03.2026). Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Vilbel (Tel.: 06101 54600).
Büdingen: Einbruch in zwei Wohnungen
Ein Einbrecher beschädigte ein Fenster eines Mehrfamilienhauses „Am Brückenacker“ in Wolf und stieg in die Wohnung ein. Es wurde nichts gestohlen. Der Unbekannte gelangte auch in eine weitere Wohnung und entwendete Bargeld. Die Tatzeit wird auf Donnerstag (05.03.2026) von 18:45 Uhr bis 20:30 Uhr geschätzt. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise von Zeugen (Tel.: 06031 6010).
Friedberg: Durchsuchung eines Fords
Am Donnerstagmorgen (05.03.2026) gegen 11:20 Uhr beobachteten Zeugen in der Altkönigstraße einen Radfahrer, der an einem silbernen Ford Mondeo anhielt, die Beifahrertür öffnete und das Fahrzeug durchsuchte. Der Radfahrer fuhr dann in Richtung Innenstadt davon. Er machte anscheinend keine Beute. Die Zeugen beschrieben den Radfahrer als etwa 30 Jahre alt mit dunklerem Teint, Sonnenbrille und beigefarbener Weste. Hinweise nimmt die Polizeistation Friedberg unter Tel.: 06031 6010 entgegen.
Rosbach: Vorfall an Hauswand und Gefängnismauer
Ein 38-jähriger Mann betrat am Donnerstagnachmittag (05.03.2026) eine Kfz-Aufbereitungsfirma in Ober-Rosbach, nahm einen Fahrzeugschlüssel und fuhr mit einem VW Golf davon. Er endete seine Fahrt an einer Hauswand in der Nieder-Rosbacher-Straße. Ein Atemalkoholtest ergab 1,8 Promille. Die Polizei stellte auch Anzeichen von Drogenkonsum fest. Ein Arzt entnahm dem Mann auf der Polizeistation Friedberg Blut. Es stellte sich heraus, dass ein Haftbefehl gegen ihn vorlag. Mehrere Anzeigen wurden gegen ihn erstellt, darunter unbefugter Gebrauch eines Kraftfahrzeugs, Gefährdung des Straßenverkehrs, Beleidigung und Bedrohung. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er aufgrund des Haftbefehls inhaftiert.
Tobias Schwarz, Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wobei 723 Fälle gelöst wurden und 569 Verdächtige ermittelt wurden, darunter 498 Männer und 71 Frauen. 275 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbruchsfälle auf 5206, wobei 840 Fälle gelöst wurden und 598 Verdächtige ermittelt wurden, darunter 511 Männer und 87 Frauen. 270 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland registriert – 27061.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Autodiebstählen in Hessen für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 1075 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 1118 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist jedoch von 506 im Jahr 2022 auf 405 im Jahr 2023 gesunken. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 446 auf 453 an, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 die meisten Autodiebstähle in Deutschland verzeichnet, nämlich 7781 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.075 | 1.118 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 506 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 446 | 453 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 414 | 415 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 32 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 183 | 201 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Im Jahr 2022 wurden in Hessen insgesamt 24.363 Drogenfälle registriert, wovon 22.378 Fälle gelöst werden konnten. Es gab 19.168 Verdächtige, darunter 17.079 Männer, 2.089 Frauen und 6.494 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Drogenfälle in Hessen auf 26.518, wobei 23.101 Fälle gelöst wurden. Es gab 19.133 Verdächtige, darunter 17.106 Männer, 2.027 Frauen und 7.004 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








