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Wetteraukreis: Warnung vor falschen Bankmitarbeitern

Kriminalpolizei warnt vor neuer Betrugsmasche in Mittelhessen. Seien Sie misstrauisch bei Anrufen von angeblichen Bankmitarbeitern und geben Sie keine sensiblen Daten preis.

Symbolbild - Anrufe falscher Bankmitarbeiter
Foto: Presseportal.de

Giessen (ost)

Mittelhessen / Wetteraukreis: Neue Warnung der Kriminalpolizei vor betrügerischen Bankmitarbeitern

Die Polizei im Wetteraukreis hat Informationen über Anrufe erhalten, die wahrscheinlich mit der Betrugsmasche „Falsche Bankmitarbeiter“ zusammenhängen. Mehrere Menschen im Wetteraukreis erhielten Anrufe von einer Telefonnummer mit der Vorwahl 06031 aus Friedberg. Wenn sie die angezeigte Nummer zurückriefen, meldete sich eine Bandansage mit den Worten „Herzlich Willkommen bei Ihrer Sparkasse…“. Anschließend wurde ein Rückruf angekündigt. Weder dieses Vorgehen noch die angezeigte Nummer sind der Sparkasse Oberhessen bekannt. Es wird vermutet, dass Betrüger versuchen, sich als Bankmitarbeiter auszugeben, um die angerufenen Personen um ihr Geld zu bringen. Bisher sind der Kriminalpolizei keine Fälle bekannt, in denen Geld an die Gauner überwiesen oder übergeben wurde. Das soll auch so bleiben! Deshalb empfiehlt die Polizei: Seien Sie skeptisch bei Anrufen von Rufnummern, die auf Ihrem Display erscheinen. Rufen Sie Ihre Bank selbst unter den Ihnen bekannten Nummern an. Vermeiden Sie externen Zugriff auf Ihr Smartphone oder Ihren Computer. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Beenden Sie das Gespräch. Geben Sie keine Informationen über Ihr Vermögen oder sensible Daten am Telefon preis. Teilen Sie insbesondere keine TAN oder PIN für EC-Karten am Telefon mit. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte. Wenn Sie Zweifel haben, wenden Sie sich sofort an Ihre Bank oder die Polizei – auch über den Notruf 110.

Tobias Schwarz, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 auf 4224 an. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 im Jahr 2022 auf 2828 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 1806 Männer und 847 Frauen im Jahr 2022, im Jahr 2023 stieg die Anzahl auf 1918 Männer und 910 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 851 im Jahr 2022 auf 915 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.798 10.106
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.961 4.224
Anzahl der Verdächtigen 2.653 2.828
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.806 1.918
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 847 910
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 851 915

Quelle: Bundeskriminalamt

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