Ein aufmerksamer Zeuge meldete gestern einen Alarm am Rathaus. Die Einsatzkräfte stellten ein aufgebrochenes Fenster fest, aber keinen Einbrecher mehr vor Ort.
Wetterfeld: Einbruch in Rathaus gescheitert

Giessen (ost)
Langgöns: Einbruchversuch im Rathaus – Augenzeugen gesucht
Am gestrigen Abend gegen 23.20 Uhr alarmierte ein aufmerksamer Zeuge die Polizei wegen eines Alarms im Rathaus. Sofort fuhren mehrere Streifenwagen zum St. Ulrich-Ring. Gleichzeitig informierte ein Sicherheitsdienst über den Alarm. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Fenster aufgebrochen war, jedoch kein Einbrecher mehr anwesend war. Dieser war bereits geflohen. Er hatte keinen Zugang zu den Räumen der Gemeinde. Möglicherweise brach er aufgrund des Alarms sein Vorhaben ab.
Die Ermittler suchen nach Zeugen: Wer hat den Einbruch beobachtet? Ist jemandem etwas Verdächtiges aufgefallen?
Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.
Gießen/Linden/L3475: Betrunken zwei Unfälle verursacht – Ölspur und Kennzeichen führen zur Festnahme
Gestern Abend touchierte ein Fahrer mit einem weißen Transporter ein geparktes Auto in der Waldweide. Anstatt sich um den Schaden zu kümmern, fuhr der Mann einfach weiter. Gegen 22.15 Uhr hatte ein aufmerksamer Zeuge den Unfall bemerkt und die Polizei informiert. Bei der Unfallaufnahme und Suche stellte die Streife einen weiteren Unfall fest.
Auf der Landesstraße 3475 zwischen Klein-Linden und Großen-Linden fuhr ein Unbekannter ein Verkehrsschild auf einer Verkehrsinsel um. Danach entfernte er sich unerlaubt vom Unfallort. Der Flüchtige hatte wohl nicht bedacht, dass das Kennzeichen bei dem Unfall abgerissen und vor Ort liegengeblieben war. Zudem führte eine Ölspur zum verursachenden Fahrzeug. Es stellte sich heraus, dass es sich um denselben Transporter handelte, der zuvor in Klein-Linden gesehen wurde. Die weiteren Ermittlungen führten zur Festnahme des mutmaßlichen Fahrers, einem 45-jährigen Mann aus Gießen. Nach einer Blutentnahme wurde er entlassen. Er wird nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Straßenverkehrsgefährdung und Alkoholisierung angeklagt werden.
Gießen: Verkehrskontrollen während der Faschingszeit – rund 100 Fahrzeuge überprüft
Die Polizeistation Gießen Süd führte gestern Verkehrskontrollen im Stadtgebiet durch. Es wurden zwei feste Kontrollstellen eingerichtet. Neben allgemeinen Verstößen lag der Schwerpunkt, besonders während der Faschingszeit, auf Alkohol- und Drogenkonsum am Steuer.
Zwischen Nachmittag und Mitternacht wurden in der Licher Straße und der Grünberger Straße rund 100 Fahrzeuge angehalten und die Fahrer auf ihre Fahrtüchtigkeit überprüft. Neben verschiedenen Ordnungswidrigkeiten wie Handybenutzung und Verstößen gegen die Gurtpflicht wurden auch Straftaten geahndet.
Zwei Personen wurden angehalten, die jeweils ohne gültige Fahrerlaubnis fuhren. Ein 28-jähriger Gießener zeigte einen offensichtlich gefälschten Führerschein vor. Neben dem Fahren ohne Fahrerlaubnis wird er auch wegen des Verdachts der Urkundenfälschung angezeigt.
Ein 25-jähriger Mann aus dem Lahn-Dill-Kreis wurde unter dem Einfluss von Cannabis am Steuer erwischt. Er wurde zur Dienststelle gebracht und nach Abschluss der Maßnahmen entlassen. Weitere Kontrollen sind geplant.
Die mittelhessische Polizei appelliert nicht nur während der Faschingszeit an alle Verkehrsteilnehmer, nüchtern und ohne Rauschmittel am Steuer zu sitzen. Betrunkene oder berauschte Fahrer gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Alkohol und Drogen am Steuer sind eine der Hauptursachen für schwere Unfälle. Die Polizei empfiehlt daher:
Das Polizeipräsidium Mittelhessen wünscht allen Narren und anderen Verkehrsteilnehmern eine gute und sichere Fahrt!
Laubach/L3481: 17.000 Euro Schaden nach Fahrerflucht
Gestern um 17.25 Uhr kam es zu einem Unfall im Gegenverkehr auf der Landesstraße 3481. Eine BMW-Fahrerin fuhr von Münster in Richtung Wetterfeld. Zwischen dem Münsterer Kreuz und Wetterfeld kam ihr ein Fahrzeug entgegen, das von seiner Spur abkam. Es kam zu einem Zusammenstoß, bei dem der BMW schwer beschädigt wurde. Die Fahrerin blieb unverletzt. Sie hielt an und drehte um, aber der Verursacher war bereits geflohen, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Laut den Unfallspuren handelte es sich um ein rotes Fahrzeug, das auf der Fahrerseite beschädigt sein sollte. Eine genauere Beschreibung liegt nicht vor.
Die Ermittler für Fahrerflucht bitten um Hinweise: Wer hat den Unfall beobachtet? Wer kann Informationen zum Verursacher geben? Wo wurde ein frisch beschädigtes, rotes Fahrzeug gesehen?
Hinweise nimmt die Polizeistation Grünberg unter der Telefonnummer 06401/91430 entgegen.
Pierre Gath, Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsrate in Hessen stieg zwischen 2022 und 2023 von 4275 auf 5206 Fälle an. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Einbruchsrate in Deutschland. Insgesamt zeigt sich also, dass die Einbruchszahlen in Hessen im Vergleich zu anderen Regionen wie Nordrhein-Westfalen vergleichsweise niedrig sind.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 117.817, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,02% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








