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Wetzlar: Ausnüchterung nach Polizeieinsatz

Eine betrunkene Frau endete im Polizeigewahrsam nach Angriff auf Polizisten. Ermittlungsverfahren wegen Widerstands, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Dillenburg (ost)

Wetzlar: Nach Tritten folgt Ausnüchterung –

Ein Polizeieinsatz endete für eine 50-jährige Wetzlarerin mit einer Ausnüchterung im Polizeigewahrsam. Passanten des Bahnhofvorplatzes hatten gestern Abend gegen 18.45 Uhr die Wetzlarer Ordnungshüter alarmiert. Eine offensichtlich stark betrunkene Frau verhielt sich dort aggressiv und belästigte Passanten. Eine Streife fand die Frau am Busbahnhof und entschied, sie zur Ausnüchterung mit auf die Dienststelle zu nehmen. Plötzlich trat sie zweimal gegen das Bein eines Kollegen und verletzte ihn leicht. Ein Versuch, den Polizisten zu schlagen, wurde vereitelt. Während der Angriffe äußerte sie fortwährend Beleidigungen und Drohungen. Letztendlich legten die Polizisten ihr Handschellen an und brachten sie auf die Dienststelle. Eine Bereitschaftsrichterin ordnete eine Blutentnahme an, die von einem Arzt durchgeführt wurde. Die 50-Jährige wurde dann im Polizeigewahrsam ausgenüchtert und heute Morgen wieder entlassen. Sie erwartet nun Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Bedrohung und Beleidigung.

Wetzlar: Jugendschutzkontrollen / Vapes und Tabak im Fokus –

Die Wetzlarer Polizei führte letzte Woche Jugendschutzkontrollen im Zusammenhang mit dem Rauchen durch. Zwischen 14.00 Uhr und 22.00 Uhr am Freitag besuchten sie beliebte Treffpunkte von Jugendlichen am Wetzlarer Bahnhof, am Forum, am Herkules-Center sowie an verschiedenen Schulhöfen in Wetzlar und Lahnau. Der Schwerpunkt lag auf dem Missbrauch von Tabakwaren und illegalen Vapes. Personen unter 18 Jahren ist es gesetzlich untersagt, in der Öffentlichkeit zu rauchen. Vapes, auch bekannt als E-Zigaretten, sind bei Jugendlichen immer beliebter. Die Werbung in sozialen Medien sowie ihre attraktiven Designs und Geschmacksrichtungen tragen zur Popularität bei. Legale Vapes unterliegen in der Regel strengen Regulierungen bezüglich Nikotingehalt, Inhaltsstoffe und Altersgrenze für den Verkauf. Diese enthalten häufig nikotinhaltige Liquids in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Neben den legalen Versionen sind auch illegale Vapes beliebt, die oft über das Internet bezogen werden. Diese Produkte sind besorgniserregend, da sie unregulierte Inhaltsstoffe enthalten können, darunter gefährliche Chemikalien oder hohe Nikotinmengen. Sie haben oft süßere und intensivere Geschmacksrichtungen, die speziell auf jüngere Konsumenten abzielen. Da sie keiner Kontrolle unterliegen, besteht ein höheres Risiko für gesundheitliche Schäden wie schwere Atemwegserkrankungen und Vergiftungen. Insgesamt wurden 70 Jugendliche kontrolliert, wobei 30 illegale Vapes und acht Zigarettenpackungen beschlagnahmt wurden. Bei einem Jugendlichen wurde eine geringe Menge Drogen sichergestellt, weshalb nun ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet wird.

Schöffengrund-Schwalbach: Einbruch in Wohnung –

Ein Einfamilienhaus in der Straße „An der Lehmkaut“ wurde von Dieben heimgesucht. Zwischen dem 18.08.2024 und dem 20.08.2024 versuchten die Einbrecher zunächst erfolglos, durch die Eingangstür einzudringen. Anschließend brachen sie gewaltsam über ein Fenster ein. Ob sie Beute machten, ist noch unklar. Während des genannten Zeitraums wurde ein brauner Audi am Tatort gesehen. Außerdem wurde ein kräftiger Mann mit braunen Haaren beobachtet, der vom Haus zu dem Audi ging. Es ist noch nicht klar, ob diese Beobachtungen mit dem Einbruch zusammenhängen. Die Kripo bittet um Zeugenhinweise: Wer hat verdächtige Aktivitäten in der Straße „An der Lehmkaut“ beobachtet? Gab es dort auffällige Personen oder Fahrzeuge? Wer kann weitere Informationen zu dem braunen Audi oder dem Mann geben? Hinweise bitte an die Polizeistation Wetzlar unter Tel.: (06441) 9180.

Schöffengrund-Schwalbach: Bronzeskulptur gestohlen –

Diebstahl einer Bronzeskulptur gegenüber der Gemeindeverwaltung in der Neukirchener Straße. Am Dienstagnachmittag gegen 14.00 Uhr informierte die Verwaltung die Wetzlarer Polizei über den Diebstahl der Statue aus dem gegenüberliegenden Park. Die Täter rissen die Statue in der Nacht von Mittwoch auf Dienstag vom Sockel. Der Wert der gestohlenen Skulptur ist noch unbekannt. Zeugen, die etwas beobachtet haben oder Informationen zum Verbleib der Statue haben, werden gebeten, sich unter Tel.: (06441) 9180 an die Wetzlarer Polizei zu wenden.

Guido Rehr, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 4275 Fälle waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle ging jedoch von 810 auf 723 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 637 auf 569. Von den Verdächtigen waren 571 männlich und 66 weiblich, wobei 266 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu gab es in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit 23528 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 3.858 4.275
Anzahl der aufgeklärten Fälle 810 723
Anzahl der Verdächtigen 637 569
Anzahl der männlichen Verdächtigen 571 498
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 66 71
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 266 275

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25.216 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 24.363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 23.331 im Jahr 2021 auf 22.378 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 19.820 im Jahr 2021 auf 19.168 im Jahr 2022 zurück. Von den Verdächtigen waren 17.704 männlich und 2.116 weiblich im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 17.079 männliche und 2.089 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6.321 im Jahr 2021 auf 6.494 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 aufgezeichneten Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 25.216 24.363
Anzahl der aufgeklärten Fälle 23.331 22.378
Anzahl der Verdächtigen 19.820 19.168
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.704 17.079
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.116 2.089
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.321 6.494

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2021/2022

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 8896 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 9798 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 4173 im Jahr 2021 auf 3961 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 2766 im Jahr 2021 auf 2653 im Jahr 2022. Von den Verdächtigen waren 1945 männlich, 821 weiblich und 948 nicht-deutsche Staatsbürger im Jahr 2021. Im Jahr 2022 waren es 1806 männliche, 847 weibliche und 851 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 29667 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 8.896 9.798
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.173 3.961
Anzahl der Verdächtigen 2.766 2.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.945 1.806
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 821 847
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 948 851

Quelle: Bundeskriminalamt

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