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Wetzlar: Brand auf Gebäudedach

Am Montagmittag meldeten Zeugen eine Rauchentwicklung auf einem Parkhausdach. Feuerwehr konnte den Brand löschen, Schaden beträgt 250.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Wetzlar: Feuer auf dem Dach eines Gebäudes

Am Montagmittag (23. März) gegen 13.40 Uhr alarmierten mehrere Zeugen die Polizei wegen starker Rauchentwicklung auf dem Dach eines Parkhauses in der Bahnhofstraße. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen und eine weitere Ausbreitung verhindern. Es gab keine Verletzten. Nach den aktuellen Ermittlungen brannten mehrere Gummimatten auf dem Dach. Teile der Fassade, der Bodenkonstruktion und der Klimaanlage wurden durch die Flammen beschädigt. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf mindestens 250.000 Euro. Während der ersten Ermittlungen verdichtete sich der Verdacht, dass zwei Jugendliche das Feuer auf dem Dach gelegt haben könnten. Ein Zeuge hatte sie bei der Tat beobachtet. Eine Streife der Wetzlarer Polizei nahm die beiden 15 und 16 Jahre alten Jugendlichen in der Nähe des Tatorts fest und brachte sie zur Dienststelle. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wetzlar wurden sie nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

Dillenburg-Oberscheld: Beschädigung eines weißen Mercedes

Zwischen Dienstag (24. März), 19 Uhr, und Mittwoch (25. März), 5.30 Uhr, wurde die rechte Seite eines weißen Mercedes C-Klasse von einem Unbekannten zerkratzt, wodurch ein Sachschaden von etwa 2.500 Euro entstand. Das Fahrzeug war in der Danzigerstraße auf Höhe der Hausnummer 3 geparkt. Die Polizei in Dillenburg sucht nach Zeugen und fragt: Wer hat die Sachbeschädigung beobachtet? Wer kann Hinweise auf den Täter geben? Hinweise werden telefonisch unter (02771) 9070 entgegengenommen.

Wetzlar-Steindorf: Einbruch in technische Prüfstelle

In der Nacht zu Mittwoch (25. März) drangen Einbrecher in das Gebäude einer technischen Prüfstelle in der Braunfelser Straße ein. Sie versuchten, zwei Fenster aufzuhebeln. Als dies nicht gelang, schlugen sie eine Fensterscheibe ein, um Zugang zum Gebäude zu erhalten. Dabei wurde der Alarm ausgelöst. In Schränken und Schubladen suchten sie nach Wertgegenständen. Ob sie etwas gestohlen haben, muss noch ermittelt werden. Über ein weiteres Fenster flohen sie aus dem Gebäude. Die Reparaturkosten für die Einbruchschäden belaufen sich auf etwa 500 Euro. Die Tat ereignete sich zwischen 3.15 Uhr und 4 Uhr. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, werden gebeten, die Polizei in Wetzlar unter der Telefonnummer (06441) 9180 zu kontaktieren.

Wetzlar: Polizeistreife identifiziert mutmaßlichen Auto-Aufbrecher

Am vergangenen Samstag (21. März 2026) wurde auf einem Parkplatz in der Nähe des Wetzlarer Bahnhofs ein Diebstahl aus einem Auto verübt. Im Rahmen der Ermittlungen überprüften die Polizisten der Wetzlarer Polizei vorhandene Videoaufzeichnungen der Tat. Auf den Aufnahmen war der mutmaßliche Täter zu erkennen. Er trug unter anderem eine schwarze Sweatjacke mit auffälligem Aufdruck. Am nächsten Tag (22. März) fielen einer Wetzlarer Polizeistreife im Bereich des Parkplatzes zwei Männer auf. Einer von ihnen trug eine schwarze Sweatjacke mit demselben auffälligen Aufdruck. Die Beamten kontrollierten die beiden Personen. Der Mann mit der auffälligen Sweatjacke war den Polizisten bereits bekannt. Er gab zu, in der Vergangenheit und in den letzten Tagen mehrere Diebstähle aus Autos begangen zu haben. Daraufhin durchsuchten die Einsatzkräfte zusammen mit einer weiteren Polizeistreife die Wohnung, in der der 32-Jährige derzeit lebt. Dort fanden sie gestohlene Gegenstände, die den früheren Diebstählen zugeordnet werden konnten. Außerdem stellten die Beamten weiteres mögliches Diebesgut sicher. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 32-Jährige freigelassen. Gegen ihn wird nun in mehreren Fällen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls ermittelt.

Alisa Jockel

Pressesprecherin

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 308 auf 267, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 283 auf 237 und die der weiblichen Verdächtigen von 25 auf 30 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ging von 147 auf 130 zurück. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Bei den Verkehrsunfällen wurden 188 Personen getötet, 3.537 schwer verletzt und 21.704 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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