Brand in Siegbach-Tringenstein: Feuerwehr und Polizei löschen Brand in Wohnhaus. Bewohner alarmierten wegen Möbelbrand – keine Verletzten.
Wetzlar: Brand gelöscht

Dillenburg (ost)
Siegbach-Tringenstein: Feuer in Wohnhaus gelöscht –
Am Samstagabend wurde die Feuerwehr und die Polizei wegen eines Brandes in einem Haus in der Oranienstraße alarmiert. Gegen 17.30 Uhr riefen Bewohner die Rettungskräfte, da ein Möbelstück im Wohnzimmer in Flammen stand. Die Bewohner versuchten zunächst erfolglos, das Feuer zu löschen. Letztendlich gelang es der Feuerwehr, den Brand zu löschen – es gab keine Verletzten. Das Haus ist stark verrußt und Löschschaum ist zurückgeblieben. Die Bewohner wurden vorübergehend anderweitig im Ort untergebracht. Informationen über den Schaden sind noch nicht verfügbar. Die Brandursache ist noch unklar, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Hohenahr-Erda: Werkzeuge aus Lagerhalle gestohlen / Trio nutzt defektes Tor –
Am späten Samstagabend landeten drei Diebe im Polizeigewahrsam, nachdem sie Werkzeuge aus einer Lagerhalle gestohlen hatten. Um 22.35 Uhr informierte ein Zeuge die Polizei, nachdem er beobachtet hatte, wie die Männer Werkzeuge aus der Lagerhalle in einen Sprinter mit rumänischer Zulassung luden und wegrannten, als sie entdeckt wurden. Sie ließen ihren Transporter vor Ort zurück. Das Trio kehrte zum Wagen zurück, bevor die Polizei eintraf. Die drei Männer im Alter von 46, 34 und 21 Jahren blieben vor Ort, bis die Streife eintraf. Einer der Männer hat seinen Wohnsitz in Bayern, die beiden anderen in Rumänien. Das Eingangstor der Lagerhalle, aus der die Diebe gestohlen hatten, war aufgrund eines Sturms stark beschädigt, so dass sie es nicht gewaltsam öffnen mussten. Eine Bereitschaftsstaatsanwältin ordnete für die im Ausland lebenden Täter eine Sicherheitsleistung von jeweils 1.100 Euro an, die das Duo bei der Polizei hinterlegen musste. Nach der Identifizierung wurden die drei Männer aufgrund fehlender Haftgründe aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Ihnen drohen Strafverfahren wegen des Verdachts des Bandendiebstahls.
Aßlar: Automaten aufgebrochen –
In der Europastraße wurde eine Shisha-Bar zum Ziel unbekannter Einbrecher. Sie brachen gewaltsam über eine Seitentür in die Gaststätte ein und durchsuchten Schränke und Theken nach Beute. Die Diebe brachen mehrere Spielautomaten auf und stahlen Bargeld. Außerdem knackten sie einen Zigarettenautomaten und entwendeten eine unbekannte Menge an Zigarettenpackungen. Ein Mann, der am Tatort gesehen wurde, fiel auf. Er hatte dunkle Haare, trug ein dunkles Oberteil und eine helle Hose. Weitere Informationen zu dem Unbekannten liegen derzeit nicht vor. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise: Wer hat die Einbrecher oder den beschriebenen Mann in der Nacht von Donnerstag auf Freitag an der Shisha-Bar in der Europastraße beobachtet? Wer hat dort Personen oder Fahrzeuge gesehen? Hinweise nimmt die Polizeistation Wetzlar unter Tel.: (06441) 9180 entgegen.
Wetzlar-Niedergirmes: Haus nach Brand durchwühlt –
Am Donnerstagabend brach in einem Mehrfamilienhaus in der Pestalozzistraße in Niedergirmes ein Feuer aus. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. In der Nacht von Freitag auf Samstag nutzten dreiste Diebe die Abwesenheit der Bewohner aus und brachen in die Wohnungen ein. Sie kletterten auf einen Balkon, schlugen die Türscheibe ein und drangen ins Haus ein. Dort durchsuchten sie alle Wohnungen nach Wertgegenständen. Es ist noch unklar, ob die Diebe Beute gemacht haben. Zeugen, die die Täter zwischen Freitagabend um 20.00 Uhr und Samstagabend um 19.00 Uhr in der Pestalozzistraße beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel.: (06441) 9180 mit der Kriminalpolizei in Wetzlar in Verbindung zu setzen.
Wetzlar: Einbrecher auf der Flucht –
Am frühen Samstagmorgen scheuchte eine Streife der Wetzlarer Polizei zwei Einbrecher in der Bahnhofstraße auf. Um 03.50 Uhr schlug das Duo die Scheibe einer Gaststätte gegenüber dem Herkules-Center ein und löste den Alarm aus. Dennoch betraten sie den Gastraum und brachen einen Spielautomaten auf. Die beiden Männer flüchteten in Richtung Bahnhof bzw. Forum. Beide waren dunkel gekleidet, einer trug eine Mütze. Die Fahndung, an der mehrere Streifenwagen und ein Zivilwagen der Wetzlarer Polizei beteiligt waren, war erfolglos. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise: Wer hat die beiden Einbrecher am Samstagmorgen vor 03.50 Uhr in der Bahnhofstraße gesehen? Wer hat sie danach im Bereich Bahnhof, Forum oder Lahn bemerkt? Hinweise nimmt die Polizeistation Wetzlar unter Tel.: (06441) 9180 entgegen.
Hüttenberg-Rechtenbach: Einbruch in Firma –
In der Straße „Schmalheck“ löste ein Dieb am frühen Sonntagmorgen den Einbruchalarm aus. Um 01.07 Uhr brach der Unbekannte in eine Messebau-Firma ein. Mitarbeiter der Sicherheitszentrale beobachteten den Einbrecher über Kameras, der sein Gesicht verdeckt hatte und ein helles Oberteil sowie dunkle Hose trug. Die Polizei umstellte das Gebäude und suchte nach dem Täter, auch ein Polizeihund beteiligte sich an der Suche. Der Einbrecher war jedoch bereits geflohen, bevor die Streifen eintrafen. Es entstand ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro, jedoch scheint der Einbrecher keine Beute gemacht zu haben. Hinweise nimmt die Wetzlarer Polizei unter Tel.: (06441) 9180 entgegen.
Guido Rehr, Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an, wobei im Jahr 2021 3858 Fälle registriert wurden und im Jahr 2022 4275 Fälle. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 auf 723 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 637 auf 569, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 571 auf 498 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 66 auf 71 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 266 auf 275. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 23528 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.858 | 4.275 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 810 | 723 |
| Anzahl der Verdächtigen | 637 | 569 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 571 | 498 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 66 | 71 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 266 | 275 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022
Die Mordraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 255 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 243 Fälle waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle ging ebenfalls von 245 auf 224 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 323 auf 308. Davon waren 275 männlich, 48 weiblich und 137 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 403 registrierten Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 255 | 243 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 245 | 224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 323 | 308 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 275 | 283 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 25 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 137 | 147 |
Quelle: Bundeskriminalamt








