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Wetzlar: Streit am Lahnufer eskaliert

Zwei Männer geraten in Streit am Lahnufer, Polizei muss eingreifen und Verletzte versorgen. Mann wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Wetzlar: Auseinandersetzung zwischen zwei Männern am Lahnufer eskaliert

Am gestrigen Abend (3. März) kam es zu einem Streit zwischen zwei Männern im Alter von 40 und 45 Jahren im Bereich der Uferstraße. Die beiden Männer, die einander bekannt sind, befanden sich mit anderen Personen am Lahnufer in der Nähe des Paulaner Platzes. Gegen 18.30 Uhr rief der 45-Jährige selbst den Polizeinotruf an und berichtete, dass der Streit eskaliert sei und zu einer körperlichen Auseinandersetzung geführt habe. Dabei erlitt der 40-Jährige eine Schnittverletzung an der Schulter. Mehrere Polizeistreifen wurden zum Ort des Geschehens geschickt und trafen auf die beiden Männer, die offensichtlich Alkohol konsumiert hatten. Bei dem 45-Jährigen fanden die Beamten ein Messer und Drogen, die sie sicherstellten. Der 40-jährige Mann wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wo seine nicht lebensbedrohlichen Verletzungen behandelt wurden. Aufgrund eines Atemalkoholtests, der beim Angreifer einen Wert von knapp 1,2 Promille ergab, nahmen die Polizisten ihn mit auf die Wache. Dort wurde eine Blutentnahme von einem hinzugezogenen Arzt durchgeführt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 45-jährige Mann mangels Haftgründen entlassen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Wetzlar: Bargeld gestohlen – Mann in Justizvollzugsanstalt gebracht

Aufmerksame Zeugen beobachteten am Dienstagabend (3. März) gegen 20.15 Uhr einen 47-jährigen Mann, wie er das Münzfach eines Spielautomaten im Einkaufszentrum „Forum“ aufbrach und etwa 30 Euro Münzgeld entnahm. Sie alarmierten die Polizei. Bei der Kontrolle des Mannes stellte eine Wetzlarer Polizeistreife fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Die Beamten nahmen ihn fest und brachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt. Bei der Durchsuchung des Mannes stellten die Polizisten außerdem Drogen sicher. Der 47-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls sowie eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

A45 – Herborn: Zivilstreife stellt erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung fest

Ein weißer Tesla wurde am Dienstagmorgen (3. März) gegen 10.30 Uhr von einer Zivilstreife des Regionalen Verkehrsdienstes Lahn-Dill angehalten. Die Verkehrsexperten führten eine Geschwindigkeitsmessung durch und stoppten den Fahrer im Bereich der Anschlussstelle Herborn-West. Nach Auswertung der Videomessung stellten die Beamten fest, dass der Fahrer bei erlaubten 120 km/h um 68 km/h zu schnell fuhr. Dem 35-jährigen Fahrer aus Saarbrücken drohen nun ein Bußgeld von 600 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg sowie ein Fahrverbot von zwei Monaten.

Ehringshausen-Kölschhausen: Einbruch in Einfamilienhaus

Zwischen 16.25 Uhr und 19.30 Uhr brachen Unbekannte am Dienstag (3. März) in ein Einfamilienhaus im Sinner Weg ein. Sie gelangten über ein aufgehebeltes Fenster ins Haus, durchsuchten mehrere Räume und entwendeten Schmuck. Die Täter konnten unerkannt entkommen. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 500 Euro. Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im genannten Zeitraum im Sinner Weg gemacht haben, sich bei der Polizeistation Herborn unter der Telefonnummer (02772) 47050 zu melden.

Alisa Jockel

Pressesprecherin

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, von denen 22378 gelöst wurden. Es gab insgesamt 19168 Verdächtige, darunter 17079 Männer und 2089 Frauen. 6494 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 26518, wobei 23101 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant, wobei 17106 Männer und 2027 Frauen verdächtigt wurden. 7004 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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