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Wetzlar: Überfall auf Jogger, Polizei sucht Zeugen

Ein Jogger wurde gestern am Lahnufers angegriffen. Der Täter verletzte ihn mit einem Messer und forderte seine Geldbörse. Die Polizei sucht nach Hinweisen.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Wetzlar-Naunheim: Jogger verletzt mit Messer – Polizei sucht Hilfe

Nach einem Überfall auf einen Jogger gestern Nachmittag (7. April) am Lahnufers sucht die Polizei nach dem Täter und Zeugen. Ein 19-Jähriger joggte auf dem Feldweg „Niederweide“ hinter der August-Bebel-Schule. Ein Unbekannter sprach ihn gegen 14.40 Uhr an und verlangte seine Geldbörse. Als der 19-Jährige nicht folgte, griff der Unbekannte ihn mit einem Küchenmesser an und verletzte ihn im Gesicht. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bevor der 19-Jährige flüchten konnte. Er wurde medizinisch versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Die Fahndung nach dem Täter war erfolglos. Das Opfer beschrieb den Angreifer als etwa 180 cm groß, etwa 40 Jahre alt, mit kurzen blonden Haaren. Er trug einen grauen Pullover und Jeans und hatte ein osteuropäisches Aussehen. Die Ermittler suchen Zeugen und fragen: Wer hat die Tat am Lahnufers beobachtet? Wer hat die beschriebene Person gesehen? Wer hat Informationen zum Täter? Zeugen sollen sich bei der Wetzlarer Polizeistation unter der Telefonnummer (06441) 9180 melden.

Greifenstein-Beilstein: Brand in Gartenhütte an Ulmbachtalsperre

Am vergangenen Donnerstag, 2. April 2026, gegen 12.30 Uhr brach ein Feuer in einer Gartenhütte an der „Ulmbachtalsperre“ aus. Die Feuerwehr löschte den Brand, niemand wurde verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache und schließt Brandstiftung nicht aus. Zeugen, die Verdächtiges im Bereich der Ulmbachtalsperre bemerkt haben, sollen sich bei der Polizeistation Wetzlar unter (06441) 9180 melden.

Alisa Jockel

Pressesprecherin

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023 gesunken. Von den Verdächtigen waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die höchste Anzahl an Morden in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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