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Whatsapp-Betrug in Griesheim

Kriminelle täuschten Identität vor, um Seniorin um mehrere Tausend Euro zu betrügen. Polizei warnt vor Gutgläubigkeit und gibt Tipps.

Foto: Depositphotos

Griesheim (ost)

„Hallo Mama, hallo Papa! Ich habe eine neue Handynummer – Ich brauche eure Hilfe!“ – so ähnlich lautete der Beginn einer WhatsApp-Betrugsmasche, die am Sonntagmittag (18.1.), gegen 15 Uhr, in Geldüberweisungen mündete.

Erneut haben Kriminelle den Messenger-Dienst „WhatsApp“ genutzt und Beute gemacht. In diesem Fall gaben sich die noch unbekannten Täter als die Tochter aus. Mit der Geschichte, dass dringende Überweisungen getätigt werden müssten, die sie selbst aufgrund des defekten Smartphones nicht bewerkstelligen könnten, brachten sie eine 69-jährige Seniorin aus Griesheim dazu, mehrere Tausend Euro an ihr vermeintliches Kind zu überweisen. Im Anschluss flog der Schwindel auf und die Polizei wurde informiert.

Vor diesem Hintergrund rät die Polizei:

Kriminelle versuchen stets, Ihre Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft auszunutzen. Seien Sie demnach misstrauisch, insbesondere dann, wenn vermeintliche Notlagen und Geldforderungen ins Spiel kommen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen! Wenden Sie sich an Freunde, Bekannte oder Familienangehörige und überprüfen Sie, von wem die versendete Nachricht tatsächlich stammt. Speichern Sie unbekannte Nummern nicht automatisch ab, nur weil Ihnen vorgegaukelt wird, es handele sich um eine bekannte Person. Setzen Sie sich im Zweifel umgehend mit der Polizei in Verbindung.

Quelle: Presseportal

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