Am Dienstagvormittag wurde ein 13-jähriger Schüler in Wiesbaden von zwei Tätern angegriffen und ausgeraubt. Die Polizei sucht nach Zeugen des Vorfalls.
Wiesbaden: 13-Jähriger geschlagen – Zeugen gesucht

Wiesbaden (ost)
1. Ein 13-Jähriger wurde geschlagen – Zeugen werden gesucht, Wiesbaden, Raabestraße, Dienstag, 19.11.2024, 9 Uhr
(ms)Am Dienstagmorgen wurden zwei Täter beobachtet, wie sie einen 13-jährigen Schüler vor einer Schule in Wiesbaden angriffen und sein Münzgeld stahlen. Gegen 9 Uhr befand sich der 13-Jährige auf dem Weg zur Schule in der Raabestraße, als zwei junge Männer ihn vor dem Schulgelände abfingen und sein Handy sowie Münzgeld aus der Tasche entwendeten. Auf die Aufforderung, die Gegenstände zurückzugeben, reagierten die Täter mit Schlägen in den Bauch des Schülers. Eine ältere unbekannte Zeugin beobachtete den Vorfall aufmerksam. Nachdem sie drohte, die Polizei zu rufen, ließen die Täter von dem Jungen ab, gaben das Handy zurück und flüchteten in Richtung Kloppstockstraße. Die beiden männlichen Täter wurden als etwa 17-18 Jahre alt und etwa 1,75 m groß beschrieben. Einer der Täter hatte längere blonde Haare mit einem Mittelscheitel, einen Dreitagebart, blaue Augen und war sportlich gebaut. Er trug dunkle Sneaker, eine blaue Jeans und eine schwarze Jacke mit dem „Stone-Island“ Emblem. Der zweite Täter hatte kurze schwarze Haare, braune Augen und war kräftiger gebaut. Er trug weiße Nike-Schuhe, schwarze Jeans und eine schwarze Jacke.
Die Polizei in Wiesbaden ermittelt und bittet die unbekannte Dame sowie weitere Zeuginnen und Zeugen, sich unter der Telefonnummer (0611) 345-0 zu melden.
2. Betrügerische Polizeibeamte erbeuten Wertgegenstände, dringend Zeugen gesucht! Wiesbaden, Dotzheimer Straße 154, Dienstag, 19.11.2024, 20:55 Uhr
(ms)Am Dienstagabend gelang es falschen Polizeibeamten in Wiesbaden, eine ältere Dame und ihren Neffen dazu zu bringen, ihnen Wertgegenstände zu übergeben, indem sie vorgaben, es habe ein Schadensfall in der Familie gegeben. Kurz vor 21 Uhr konnten die Täter die beiden Angerufenen, die glaubten, mit der Polizei zu sprechen, unter Druck setzen, sodass der Geschädigte Wertgegenstände im fünfstelligen Bereich in einem Rucksack sowie zwei Tragetaschen an einem Stromkasten in der Dotzheimer Straße 154 deponierte. Als der Betrug entdeckt wurde, informierte die Polizei. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen erfolglos. Die Täter hatten bereits die deponierten Wertgegenstände unbemerkt abgeholt.
Die Kriminalpolizei in Wiesbaden hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die gegen 21:30 Uhr verdächtige Personen am Ablageort bemerkt haben, sich unter der Telefonnummer (0611) 345-0 zu melden.
3. Einbrecher scheitern, Wiesbaden, Schönaustraße, Dienstag, 19.11.2024, 8.15 Uhr bis 18 Uhr
(mb)Im Verlauf des gestrigen Tages versuchten Einbrecher in eine Wohnung in Wiesbaden einzudringen. Zwischen 8.15 Uhr und 18 Uhr näherten sich die Täter einem Mehrfamilienhaus in der Schönaustraße und kletterten auf die Fensterbank einer Hochparterrewohnung. Dort beschädigten sie das angebrachte Insektengitter und versuchten, durch das gekippte Fenster den Griff zu erreichen. Als dies misslang, brachen die Eindringlinge ihr Vorhaben ab und flüchteten.
Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Rufnummer (0611) 345-0 um Hinweise.
4. Diebstahl aus Pkw führt zu Festnahme, Wiesbaden, Erich-Ollenhauer-Straße, Dienstag, 19.11.2024, 12 Uhr
(mb)Am Dienstagmittag wurde in Wiesbaden ein Dieb festgenommen. Gegen 12.10 Uhr beobachtete eine Zivilstreife der Polizei in der Erich-Ollenhauer-Straße, wie ein Mann einen anderen verfolgte und ihn aufforderte stehen zu bleiben. Die Polizisten konnten den Flüchtigen stoppen und festnehmen. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann mehrere Gegenstände bei sich führte, die er zuvor aus zwei Fahrzeugen gestohlen hatte, die in der Straßenmühlweg und in der Erich-Ollenhauer-Straße abgestellt waren. Der Verfolger bemerkte den Dieb, als er verdächtigerweise Gegenstände über einen Zaun nahe des Tatorts warf. Daraufhin nahm er die Verfolgung auf. Das gestohlene Gut wurde anschließend den beiden Fahrzeughaltern zurückgegeben. Der Täter, ein 37-jähriger Wiesbadener, wurde nach den polizeilichen Maßnahmen zusätzlich in eine Klinik gebracht, da ein Gerichtsbeschluss vorlag.
Das 5. Polizeirevier ermittelt in diesen Fällen und nimmt Hinweise aus der Bevölkerung unter der Rufnummer (0611) 345-2540 entgegen.
5. Geschäfte heimgesucht, Wiesbaden, Walter-Hallstein-Straße und Freudenbergstraße, Montag, 18.11.204, 22 Uhr bis Dienstag, 19.11.2024, 9 Uhr
(mb)In der Nacht von Montag auf Dienstag wurden zwei Unternehmen in Wiesbaden von Einbrechern heimgesucht. Zwischen 22.15 Uhr und 9 Uhr näherten sich die Täter einem im Erdgeschoss gelegenen Restaurant in der Walter-Hallstein-Straße und versuchten, die Tür aufzubrechen. Dies misslang jedoch. Die Einbrecher flüchteten daraufhin unerkannt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 200 Euro geschätzt. In der Freudenbergstraße drangen die Diebe zwischen 22 Uhr und 8 Uhr gewaltsam durch die Zugangstür in einen Bürocontainer eines Autohändlers ein. Dort entwendeten sie zwei Laptops. Der verursachte Sachschaden beläuft sich auf etwa 200 Euro.
In beiden Fällen bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung. Die Kriminalpolizei in Wiesbaden ist unter der Rufnummer (0611) 345-0 erreichbar.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








