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Wiesbaden: Angriff in Reisinger Anlagen

Ein Unbekannter warf einen Mann zu Boden und schlug ihn, nachdem eine Personengruppe die Musik ausschaltete.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Zu Boden geworfen und geschlagen,

Wiesbaden, Reisinger Anlagen, Montag, 12.08.2024, 22:30 Uhr

(vb) Ein Unbekannter in den Reisinger Anlagen in Wiesbaden griff am Montagabend einen 38-jährigen Mann an, warf ihn zu Boden und schlug ihn. Der Mann saß mit einem 23-jährigen Freund im Park und hörte Musik. Eine Gruppe von vier Männern kam hinzu und schaltete die Musik aus, was zu einer verbalen Auseinandersetzung führte. Der Angreifer hob den 38-Jährigen hoch, warf ihn zu Boden und schlug ihn mit einem Holzstab. Dann floh die Gruppe mit dem Täter in Richtung Bahnhofstraße. Der 38-Jährige erlitt Verletzungen an Schulter, Rücken und Hals. Der Täter wird als ca. 25-30 Jahre alt und dicklich beschrieben. Er trug ein weißes T-Shirt und eine blaue Jeans. Die Ermittlungsgruppe des 1. Polizeireviers bittet um Hinweise unter der Telefonnummer (0611) 345-2140.

2. Einbruch in Bestattungsinstitut,

Wiesbaden, Kurt-Schumacher-Ring, Freitag, 09.08.2024, 15:00 Uhr bis Montag, 12.08.2024, 07:00 Uhr

(ms) Am vergangenen Wochenende brachen Diebe in Wiesbaden in ein Bestattungsinstitut ein und entwendeten Bargeld. Zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen öffneten unbekannte Täter ein Fenster eines Beerdigungsunternehmens in der Straße „Kurt-Schumacher-Ring“ und durchsuchten das Gebäude. Sie fanden den Schlüssel zum Tresor in den Büroräumen, öffneten ihn und nahmen das Bargeld mit. Dann flüchteten die Diebe in unbekannte Richtung. Die Kriminalpolizei ermittelt und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 4275 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 auf 723 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 637 auf 569, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 498 im Vergleich zu den weiblichen Verdächtigen (71) deutlich höher war. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 266 auf 275. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 23528 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 3.858 4.275
Anzahl der aufgeklärten Fälle 810 723
Anzahl der Verdächtigen 637 569
Anzahl der männlichen Verdächtigen 571 498
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 66 71
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 266 275

Quelle: Bundeskriminalamt

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