Am Freitagnachmittag wurde der Mitarbeiter eines Hotels in der Wiesbadener Innenstadt mit einem Messer bedroht. Die Polizei sucht nach dem etwa 45-jährigen Täter.
Wiesbaden: Bedrohung mit Messer

Wiesbaden (ost)
1. Ein Mann hat gedroht, ein Messer zu benutzen,
Wiesbaden, Auguste-Viktoria-Straße, Freitag, 20.02.2026, 17:40 Uhr
(eh) Am Freitagnachmittag wurde der Angestellte eines Hotels in der Innenstadt von Wiesbaden mit einem Messer bedroht. Um 17:40 Uhr rief ein Mitarbeiter eines Hotels über den Notruf die Polizei an und berichtete, dass ein Kollege im Eingangsbereich des Hotels mit einem Messer bedroht wird.
Der Mann war bereits mehrmals ohne Erlaubnis im Hotel aufgetaucht und hatte sich ins erste Obergeschoss begeben. Da er bereits mehrmals in die Flure des Gebäudes uriniert hatte, wurde er sofort angesprochen und des Gebäudes verwiesen. Daraufhin reagierte der Mann aggressiv und drohte dem Mitarbeiter Schläge an. Nachdem er das Gebäude schließlich verlassen hatte, zog er ein Jagdmesser aus seiner Manteltasche und gestikulierte damit in Richtung des Mitarbeiters.
Der Mann entfernte sich dann in Richtung Hauptbahnhof. Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen mit zahlreichen Streifen der Wiesbadener Reviere konnte der Flüchtige nicht gefunden werden.
Die Polizei bittet daher Zeugen, sich unter der Rufnummer 0611/345-0 zu melden.
Der Täter soll etwa 45 Jahre alt, ca. 170 cm groß, halb kahl und bekleidet mit einer grauen Cargojacke und einem schwarzen Trekkingrucksack auf dem Rücken gewesen sein.
2. Ein Diebstahl mit Pfefferspray,
Wiesbaden, Bahnhofsplatz, Samstag, 21.02.2026, 15:30 Uhr
(eh) Am Samstagnachmittag zog ein Jugendlicher ein Pfefferspray aus seiner Jackentasche, nachdem er vom Ladendetektiv eines Einkaufszentrums nach einem Ladendiebstahl festgehalten wurde. Um 15:30 Uhr konnte der Ladendetektiv zwei Jugendliche beobachten, wie sie mehrere Artikel einsteckten und das Geschäft verließen, ohne zu bezahlen.
Er sprach die beiden vor dem Laden an, woraufhin einer direkt ein Pfefferspray aus seiner Jackentasche zog.
Die sofort alarmierte Polizeistreife konnte die beiden Jugendlichen noch am Tatort festnehmen. Ermittlungen ergaben, dass die beiden auch für einen ähnlichen Vorfall im Vorjahr in Frage kommen. Die Ermittlungen hierzu laufen.
Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Die 17-Jährigen wurden ihren Erziehungsberechtigten übergeben.
3. Ein Verkehrsunfall verursachte einen Stromausfall,
Wiesbaden, Ortsteil Sauerland, Föhrer Straße, Sonntag, 22.02.2026, 04:25 Uhr
(jul) Am frühen Sonntagmorgen beschädigte ein alkoholisierter Autofahrer in der Föhrer Straße bei einem Verkehrsunfall einen Stromverteilerkasten, wodurch mehrere Häuser von der Stromversorgung abgeschnitten wurden.
Am Sonntagmorgen, gegen 04:25 Uhr, fuhr ein 26-jähriger Wiesbadener mit einem schwarzen Mercedes die Föhrer Straße in Richtung Nordstrander Straße. Im weiteren Verlauf verlor der 26-Jährige die Kontrolle über das Fahrzeug und stieß mit einem Stromverteilerkasten am Straßenrand zusammen. Der beschädigte Pkw und der verantwortliche Fahrer konnten später in einer Tiefgarage in unmittelbarer Nähe gefunden werden. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann stark betrunken war. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und der Führerschein wurde eingezogen.
Der Mann blieb bei dem Zusammenstoß unverletzt.
Der Stromverteilerkasten erlitt erheblichen Sachschaden. Aufgrund des Schadens und der notwendigen Reparaturarbeiten sind die Wohnhäuser im Umkreis von etwa hundert Metern mindestens bis Sonntagnachmittag vom Stromnetz getrennt.
Hinweise nimmt der Wiesbadener Verkehrsdienst unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.
4. Wohnungseinbrüche,
Wiesbaden, Samstag, 21.02.2026, 17:10 Uhr bis Samstag, 21.02.2026, 22:40 Uhr
(zi) Im Verlauf des Samstags wurden zwei Wohnungen von unbekannten Tätern heimgesucht. In den frühen Abendstunden des Samstags drangen Einbrecher auf unbekannte Weise in eine Wohnung in der Straße der Republik ein. Dort durchsuchten sie die Räume und stahlen Schmuck und Bargeld.
Zur gleichen Zeit waren Diebe in der Danziger Straße unterwegs. Die Täter schlugen eine Glasscheibe der Wohnungstür ein und betraten die Innenräume. Nachdem sie die Räume nach Wertgegenständen durchsucht hatten, flüchteten sie unerkannt. Über mögliches Diebesgut ist bisher nichts bekannt.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Hinweise unter der Rufnummer 0611/345-0 entgegen.
5. Gemeinsame Kontrollen „Sicheres Wiesbaden“,
Freitag, 20.02.2026, 17:00 Uhr – Samstag, 21.02.2026, 01:00 Uhr und Samstag, 21.02.2026, 17:00 Uhr – Sonntag, 22.02.2026, 01:00 Uhr
(jul) Am vergangenen Freitag und Samstag führten die Stadtpolizei und die Landespolizei erneut gemeinsame Kontrollen im Rahmen des Einsatzkonzepts „Sicheres Wiesbaden“ durch.
Die Schwerpunkte der Überwachung lagen im Bereich der Wiesbadener Waffenverbotszone in der Innenstadt, dem Mauritiusplatz, der Reisinger Anlage, dem Platz der deutschen Einheit, der Rheinstraße und dem Gebäude des ehemaligen Einkaufszentrums im Ortsteil Schelmengraben.
Die Einsatzkräfte waren an den Orten präsent, um mögliche Konflikte zu verhindern und für die Bürger ansprechbar zu sein.
Bei den durchgeführten Personenkontrollen in der Waffenverbotszone wurden keine gefährlichen Gegenstände gefunden.
Bei einer Kontrolle in einem Restaurant im Wiesbadener Westend wurde eine Person überprüft, gegen die ein Haftbefehl vorlag. Der Mann wurde inhaftiert.
In der Reisinger Anlage wurden bei der Durchsuchung einer Person 30 Gramm Marihuana gefunden. Das Betäubungsmittel wurde beschlagnahmt und ein Strafverfahren eingeleitet.
An beiden Tagen wurden insgesamt 131 Personen in verschiedenen Gruppen kontrolliert.
Der Regeldienst der Wiesbadener Polizeireviere wurde ebenfalls unterstützt. Stadt und Polizei werden weiterhin eng zusammenarbeiten und regelmäßig in der Wiesbadener Innenstadt präsent und ansprechbar sein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Autodiebstählen in Hessen für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 1075 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 1118 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 506 im Jahr 2022 auf 405 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 446 auf 453, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen konstant blieb und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen leicht anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 183 auf 201. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.075 | 1.118 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 506 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 446 | 453 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 414 | 415 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 32 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 183 | 201 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 22.378 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 19.168 Verdächtige, darunter 17.079 Männer und 2.089 Frauen. 6.494 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 26.518, wobei 23.101 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 nahezu konstant, wobei 17.106 Männer und 2.027 Frauen verdächtigt wurden. 7.004 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon endeten 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% darstellt. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, Schwerverletzte 3.537 und Leichtverletzte 21.704.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








