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Wiesbaden-Biebrich: 18-jähriger Mann mit Glasflasche verletzt

Am Donnerstagabend wurde ein junger Mann in der Murnaustraße bei einer Auseinandersetzung verletzt. Der Täter flüchtete in unbekannte Richtung.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Mann verletzt mit Glasflasche,

Wiesbaden-Südost, Murnaustraße,

Donnerstag, 15.10.2026, 20:00 Uhr

(kq)Am Donnerstagabend erlitt ein 18-jähriger Mann in der Murnaustraße bei einer Auseinandersetzung Verletzungen.

Um 20:00 Uhr kam es zu einem verbalen Streit zwischen dem 18-Jährigen und einem unbekannten Mann. Der Unbekannte warf dann eine Glasflasche auf den Kopf des Opfers. Der 18-Jährige fiel zu Boden und wurde verletzt. Der Täter flüchtete in unbekannte Richtung.

Der Unbekannte wurde auf etwa 18 Jahre alt geschätzt und war zwischen 1,80 und 1,85 Meter groß. Er trug weiße Kleidung, eine weiße Jogginghose, eine weiße Mütze und eine beige Bauchtasche. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise.

Zeugen der Tat oder Personen, die Informationen zum Täter haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

2. Gegenstände von Dach in Fußgängerzone geworfen,

Wiesbaden-Mitte, Kirchgasse,

Donnerstag, 15.10.2026, 16:50 Uhr

(kq)Am Donnerstagnachmittag warfen unbekannte Täter Gegenstände von einem Gebäudedach in die Fußgängerzone der Kirchgasse.

Um 16:50 Uhr warfen mehrere Männer abgebrochene Teile einer Schaufensterpuppe vom Dach eines Kaufhauses in Richtung Fußgängerzone. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise.

Zeugen der Tat oder Personen, die Informationen zu den Tätern haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

3. Zwei Einbrüche im Wiesbadener Stadtgebiet,

Wiesbaden-Mitte / Wiesbaden-Biebrich,

Donnerstag, 15.10.2026,

(kq)In den letzten Tagen kam es in Wiesbaden zu zwei Einbrüchen, bei denen Bargeld, Schmuck und möglicherweise Mobiltelefone gestohlen wurden.

Zwischen Donnerstagmorgen, 03:30 Uhr, und 09:30 Uhr wurde in ein Geschäft in der Dotzheimer Straße eingebrochen. Die Täter beschädigten die Fensterscheibe und stahlen Waren aus der Auslage. Danach flüchteten sie in unbekannte Richtung. In Wiesbaden-Biebrich gelangten unbekannte Täter zwischen Freitag, dem 3. Oktober, und Donnerstag, dem 15. Oktober, über die Wohnungstür in eine Wohnung in der Weißenseestraße. Bargeld und Schmuck wurden gestohlen, ohne Sachschaden zu hinterlassen. Die Täter flüchteten unerkannt.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise.

Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Informationen zu den Tätern haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

4. Erfolgreiche E-Scooter Kontrollen in Wiesbaden,

Wiesbaden-Mainz-Kastel, Theodor-Heuss-Brücke / Bahnhof Mainz-Kastel, Donnerstag, 15.10.2026

(kq)Am Donnerstag führte die Polizeidirektion Wiesbaden umfangreiche Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt Elektrokleinstfahrzeuge durch. Zwischen 12:00 Uhr und 14:45 Uhr sowie von 16:00 Uhr bis 18:45 Uhr wurden insgesamt 30 E-Scooter und mehrere Fahrräder im Bereich der Theodor-Heuss-Brücke und des Bahnhofs Mainz-Kastel kontrolliert.

Es wurden zahlreiche Verstöße festgestellt, darunter Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Verdacht auf Urkundenfälschung. Ein E-Scooter-Fahrer stand unter dem Verdacht, unter dem Einfluss von Heroin zu stehen. Außerdem wurden vier weitere Fahrer unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln erwischt, was zu Blutentnahmen durch einen Arzt führte.

Weitere Verstöße betrafen das Fahren zu zweit auf einem E-Scooter, fehlende Versicherungskennzeichen und das Erlöschen der Betriebserlaubnis. Ein gestohlener E-Scooter wurde ebenfalls gefunden und sichergestellt. Zusätzlich wurden weitere Fahrzeuge konfisziert.

Besonders auffällig war ein 16-jähriger E-Scooter-Fahrer, der aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit auffiel. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass sein E-Scooter möglicherweise Geschwindigkeiten von bis zu 85 km/h erreichen kann. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt und wird nun untersucht.

Der 16-Jährige wurde unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Auch die Halterin des E-Scooters, die vermutlich die Mutter des Jugendlichen ist und ihm das Fahrzeug zur Verfügung gestellt hat, wird wegen des Verdachts des Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis untersucht.

Es wird darauf hingewiesen, dass technische Änderungen an E-Scootern schwerwiegende Folgen haben können. Wenn die zulässige Höchstgeschwindigkeit manipuliert wird, kann das Elektrokleinstfahrzeug zu einem fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeug werden. Personen, die ein solches Fahrzeug ohne die erforderliche Fahrerlaubnis führen, müssen mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Auch Halterinnen und Halter können strafrechtlich belangt werden, wenn sie eine solche Fahrt zulassen. Außerdem können Änderungen Auswirkungen auf die Betriebserlaubnis und den erforderlichen Versicherungsschutz haben.

Alkohol, Cannabis und andere berauschende Mittel haben auf einem E-Scooter nichts zu suchen. Verstöße können zu Blutentnahmen, Ordnungswidrigkeiten- oder Strafverfahren sowie weiteren Konsequenzen im Zusammenhang mit der Fahrerlaubnis führen. Das Fahren zu zweit und die Verwendung nicht ordnungsgemäß versicherter Fahrzeuge sind ebenfalls nicht erlaubt.

Die Polizei setzt auf gezielte Schwerpunktkontrollen, Kontrollen im täglichen Dienst und präventive Maßnahmen. Auffällige oder technisch modifizierte Fahrzeuge können beschlagnahmt und bei Bedarf von Sachverständigen untersucht werden. Festgestellte Verstöße werden konsequent verfolgt.

Die Polizei wird auch in Zukunft Kontrollen von E-Scootern durchführen. Das Ziel ist es, gefährliche technische Manipulationen frühzeitig zu erkennen, Fahrten unter dem Einfluss berauschender Mittel zu verhindern und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle von Drogenkonsum aufgezeichnet, wobei 22.378 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 19.168, darunter 17.079 Männer, 2.089 Frauen und 6.494 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 26.518, wobei 23.101 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 nahezu konstant, wobei 17.106 Männer, 2.027 Frauen und 7.004 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1.164, was 0,8% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817, was 81,02% aller Unfälle sind. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 188, Schwerverletzte 3.537 und Leichtverletzte 21.704.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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