Mehrere Mülltonnen in Wiesbaden in Brand gesetzt, Jugendliche festgenommen, Ermittlungen laufen.
Wiesbaden-Biebrich: Brandserie in Wiesbaden

Wiesbaden (ost)
1. Mehrere Mülltonnen wurden in Brand gesetzt,
Wiesbaden-Schierstein / Wiesbaden-Biebrich, Freitag, 17.07.2026, 02:20 Uhr und 02:40 Uhr
(kq)In der Nacht zum Freitag gab es in Wiesbaden mehrere Brände von Mülltonnen.
Um 02:20 Uhr steckten zunächst unbekannte Täter in der Heinrich-Zille-Straße in Schierstein insgesamt sechs Mülltonnen in Brand. Durch das Feuer entstand Sachschaden an den Mülltonnen sowie an einem angrenzenden Hochbeet einer Kindertagesstätte.
Kurz darauf, um 02:40 Uhr, wurden in der Uferstraße in Biebrich drei weitere Mülltonnen in Brand gesetzt. Auch hier entstand Sachschaden an den Mülltonnen. Die Täter verließen daraufhin den Tatort.
Augenzeugen konnten die fliehenden Personen im Biebricher Fall beobachten und eine Beschreibung der Personen abgeben. Im Zuge der anschließenden polizeilichen Fahndungsmaßnahmen konnten zwei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren in der Nähe angetroffen und festgenommen werden, auf die die Beschreibung der flüchtigen Personen zutraf. Die Jugendlichen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen.
Ob die beiden Jugendlichen tatsächlich für die Brände verantwortlich sind, wird derzeit ermittelt.
Die Polizei bittet im Rahmen der Ermittlungen um sachdienliche Hinweise.
Personen, die die Taten beobachtet haben oder Angaben zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.
2. Zwei Angriffe mit Reizstoffsprühgerät, Wiesbaden-Mitte / Wiesbaden-Südost, Donnerstag, 16.07.2026, 20:10 Uhr und 23:30 Uhr
(kq)Am Donnerstagabend gab es in Wiesbaden zwei Angriffe mit einem Reizstoffsprühgerät.
Der erste Vorfall ereignete sich um 20:10 Uhr in der Bahnhofstraße in Wiesbaden-Mitte. Dort setzten unbekannte Täter unvermittelt ein Reizstoffsprühgerät gegen einen 25-jährigen Mann ein. Der Geschädigte erlitt dadurch Augenreizungen.
Einer der Unbekannten wurde als männlich, klein, mit gelockten Haaren und „dunklem Hauttyp“ beschrieben.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich um 23:30 Uhr am Bahnhofsplatz in Wiesbaden-Südost. Auch dort setzte ein unbekannter Täter unvermittelt ein Reizstoffsprühgerät gegen einen 39-jährigen Mann ein. Der Täter wurde als männlich, etwa 20 bis 30 Jahre alt, circa 1,70 Meter groß und „dunklem Hauttyp“ beschrieben.
Die Polizei bittet im Rahmen der Ermittlungen um sachdienliche Hinweise.
Personen, die die Taten beobachtet haben oder Angaben zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.
3. Altkleidercontainer gewaltsam geöffnet, Wiesbaden-Klarenthal, Goerdelerstraße, Donnerstag, 16.07.2026, 12:00 Uhr bis 22:25 Uhr
(kq)Am Donnerstag wurde in Wiesbaden-Klarenthal ein Altkleidercontainer aufgebrochen.
Unbekannte Täter öffneten zwischen 12:00 Uhr und 22:25 Uhr gewaltsam einen mit einem Vorhängeschloss gesicherten Altkleidercontainer in der Goerdelerstraße. Danach flüchteten sie in unbekannte Richtung. Ob etwas gestohlen wurde, ist derzeit unklar.
Die Polizei bittet im Rahmen der Ermittlungen um sachdienliche Hinweise.
Personen, die die Tat beobachtet haben oder Angaben zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.
4. Pkw unbefugt genutzt und Bargeld entwendet, Wiesbaden-Dotzheim, Frauensteiner Straße, Donnerstag, 16.07.2026, 17:00 Uhr
(kq)Am Donnerstagnachmittag wurde in Wiesbaden-Dotzheim ein Pkw unbefugt benutzt und Bargeld gestohlen.
Der Geschädigte hatte seinen grauen Skoda zuvor in der Karl-Arnold-Straße abgestellt. Zwei Jugendliche verschafften sich um 17:00 Uhr Zugang zu dem Fahrzeug und nutzten es dann unbefugt. Später stellten die beiden den Pkw in der Frauensteiner Straße ab.
Außerdem entwendeten die Jugendlichen Bargeld aus dem Fahrzeug und flüchteten.
Der erste Jugendliche wurde als männlich, etwa 13 bis 15 Jahre alt und circa 1,70 Meter groß beschrieben. Er hatte ein „südländisches“ Aussehen, kurze schwarze lockige Haare und trug ein schwarzes T-Shirt sowie eine schwarze Hose.
Der zweite Jugendliche wurde ebenfalls als männlich und etwa 13 bis 15 Jahre alt beschrieben. Er war etwa 1,60 Meter groß, hatte kurze blonde lockige Haare und trug ein pinkes T-Shirt sowie weiße Shorts.
Die Polizei bittet im Rahmen der Ermittlungen um sachdienliche Hinweise.
Personen, die die Tat beobachtet haben oder Angaben zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.
5. 41-Jähriger nach Unfall auf Autobahn verletzt, Autobahn 3 bei Wiesbaden, Freitag, 17.07.2026, 10 Uhr
(da)Am Freitagvormittag musste die A3 bei Wiesbaden aufgrund eines Verkehrsunfalls vorübergehend vollständig gesperrt werden. Gegen 10 Uhr fuhren ein Sattelzug und ein Mercedes-Sprinter hintereinander auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Köln. In Höhe des Rastplatzes Medenbach kam es zu stockendem Verkehr, wodurch der Sattelzug bremsen musste. Ersten polizeilichen Erkenntnissen zufolge versuchte der 41-jährige Fahrer des Sprinters noch auszuweichen, kollidierte jedoch dennoch mit seinem Vordermann. Durch den Zusammenstoß erlitt der 41-Jährige schwere Verletzungen. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Streckenabschnitt musste für die Bergungsarbeiten zeitweise in beide Richtungen gesperrt werden. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Der Sprinter war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
6. Queerfeindliche Beleidigung und Körperverletzung, Wiesbaden-Biebrich, Am Parkfeld, Montag, 22.06.2026, 18:20 Uhr
(kq) Am Montagabend, den 22.06.2026, wurde ein 21-Jähriger in Wiesbaden-Biebrich queerfeindlich beleidigt und körperlich angegriffen.
Der Polizei wurde der Vorfall am 15.07.2026 bekannt.
Der Geschädigte befand sich gegen 18:20 Uhr im Bereich „Am Parkfeld“, als er von einer Gruppe von etwa sechs bis acht Jugendlichen queerfeindlich beleidigt wurde. Außerdem wurde der 21-Jährige von einer Person aus der Gruppe angespuckt.
Später trat eine Person den Geschädigten im Vorbeifahren von einem E-Scooter aus. Außerdem sollen Steine auf den 21-Jährigen geworfen worden sein.
Im Polizeipräsidium Westhessen gibt es seit 2010 eine spezielle nebenamtliche LSBTIQ-Ansprechstelle für Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche sowie queere Personen. Sie dient Opfern LSBT*IQ-feindlicher Straftaten sowie queeren Vereinen und Institutionen als vertrauenswürdige und vorurteilsfreie Anlaufstelle.
Polizeioberkommissarin Victoria Willich, Wachpolizist Alexandro Klimpel oder Polizeihauptkommissar Florian Meerheim sind unter der zentralen Rufnummer 0611-345 1516 oder unter rainbow.ppwh@polizei.hessen.de zu den normalen Bürozeiten erreichbar.
Der Staatsschutz Wiesbaden hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall oder der Gruppe machen können, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1.164, was 0,8% aller Unfälle sind. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 188, Schwerverletzte 3.537 und Leichtverletzte 21.704.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







