Zwei Einbrecher drangen in eine Kletterhalle ein, erbeuteten Bargeld und Kletterutensilien im Wert von 560 Euro und entkamen unerkannt.
Wiesbaden-Biebrich: Einbruch in Kletterhalle – Täter auf der Flucht

Wiesbaden (ost)
1. Einbruch in Kletterhalle,
Wiesbaden-Biebrich, Hagenauer Straße, Mittwoch, 20.03.2024, 23.16 Uhr
(mb)Zwei Ganoven haben am Mittwochabend eine Kletterhalle in Wiesbaden attackiert.
Um 23.16 Uhr drangen die Unbekannten über den hinteren Bereich in die Räumlichkeiten der Kletterhalle in der Hagenauer Straße im Stadtteil Biebrich ein. Hier hatten es die Verbrecher neben Bargeld auch auf Kletterausrüstung abgesehen. Mit dieser Beute im Gesamtwert von etwa 560 Euro entkamen sie kurz darauf unerkannt. Bei den Tätern handelte es sich um zwei Männer mit durchschnittlicher Statur. Ein Ganove war dunkel gekleidet, hatte eine Kapuze über dem Kopf und trug einen Rucksack mit einem großen Nike-Emblem. Der andere Ganove trug eine schwarze Jacke, eine graue Jogginghose und weiß-schwarze Sneakers. Dieser Ganove hatte eine weinrote Kapuze über dem Kopf und führte ebenfalls einen Nike-Rucksack. Am Gebäude entstand Sachschaden in Höhe von 1.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen aufgenommen. Zeugen, die relevante Informationen haben, sollen sich bitte bei der Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Telefonnummer 0611 / 345-0 melden.
2. Bei Wohnungseinbruch gestört,
Wiesbaden-Breckenheim, Auf der Ahl, Donnerstag, 21.03.2024, 10.35 Uhr
(mb)Am Donnerstagmorgen versuchten Einbrecher in ein Einfamilienhaus in Wiesbaden einzudringen, wurden aber erwischt.
Zwei der drei Täter näherten sich am Donnerstagmorgen um 10.35 Uhr einem Einfamilienhaus in der Breckenheimer Straße “Auf der Ahl” und versuchten, die Haustür zu öffnen. Als die beiden von einem Zeugen entdeckt und angesprochen wurden, ließen die Einbrecher von ihrem Vorhaben ab und flüchteten mit einem Fahrzeug, in dem eine dritte Person saß, vom Tatort. Alle drei Täter hatten ein südländisches Aussehen. Einer der Einbrecher hatte laut Zeugenaussage ein kantiges Gesicht, dunkle, kurze, gleich lange Haare und dunkle Kleidung. Der zweite hatte ein gepflegtes Erscheinungsbild, dunkle kurze Haare, einen sogenannten Boxerschnitt und einen gepflegten Dreitagebart. Dieser trug eine dunkle Weste, ein helles Hemd und dunkle Hosen. Die dritte Person, die im Fahrzeug auf die beiden anderen wartete, hatte längere Haare und trug eine Brille. Bei dem Fluchtfahrzeug handelte es sich um einen schwarzen Kombi. Der Schaden an der Tür des Einfamilienhauses wird auf 3.000 Euro geschätzt. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Telefonnummer 0611 / 345-0 entgegen.
3. Räuberischer Diebstahl,
Wiesbaden, Friedrichstraße, Donnerstag, 21.03.2024, 16:31 Uhr
(mb)Ein Dieb versuchte am Donnerstag in Wiesbaden seine Flucht vor dem Ladendetektiv mit dem Diebesgut physisch durchzusetzen und landete schließlich im Gefängnis.
Der Dieb hatte zuvor ein hochwertiges Oberteil im Wert von 140 Euro in einem Bekleidungsgeschäft in der Friedrichstraße gestohlen, als er außerhalb des Geschäfts vom aufmerksamen Ladendetektiv erwischt wurde. Sofort begann der Dieb zu rennen. Als der Flüchtige vom Ladendetektiv festgehalten wurde, versuchte er sich loszureißen und schlug mit seiner mitgeführten Tasche nach dem Detektiv. Infolgedessen stürzten beide durch eine Glasvitrine zu Boden. Dabei erlitt der Dieb eine leichte Schnittverletzung an der Hand durch die Glassplitter, die ärztlich versorgt wurde. Der Detektiv blieb unverletzt. Mit Hilfe von bisher Unbeteiligten konnte der Täter bis zum Eintreffen der Polizei am Boden festgehalten werden. Bei der Durchsuchung wurden neben dem gestohlenen Kleidungsstück auch zwei originalverpackte Parfums ohne Kaufbeleg gefunden. Es wird vermutet, dass diese Parfums zuvor aus einem anderen Geschäft gestohlen wurden. Dies bedarf jedoch weiterer Ermittlungen. Da der Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wiesbaden dem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.
4. Frau an Bushaltestelle geschlagen,
Wiesbaden-Biebrich, Bushaltestelle Tannhäuser Straße, Mittwoch, 20.03.2024, 19:45 Uhr
(wie)Am Mittwochabend wurde in Wiesbaden-Biebrich eine Frau an einer Bushaltestelle von drei jungen Frauen angegriffen und geschlagen.
Die 53-jährige Frau war mit dem Bus von der Innenstadt in Richtung Biebrich unterwegs. Eine Gruppe von drei jungen Frauen oder Jugendlichen fiel im Bus auf, da sie die Füße auf die Sitze stellten. Als die Frau an der Tannhäuser Straße aus dem Linienbus ausstieg, wies sie die Gruppe auf ihr Verhalten hin. Daraufhin stiegen die drei Unbekannten ebenfalls aus dem Bus aus. Eine von ihnen beleidigte zuerst die 53-Jährige, schlug dann mehrmals mit der Faust zu und verletzte sie dadurch. Die schockierte Frau konnte schließlich der Situation entkommen und machte sich auf den Heimweg. In der Gibber Straße traf sie wieder auf die Gruppe und wurde erneut von derselben Täterin geschlagen. Daraufhin flohen die Angreiferinnen. Nachdem die 53-Jährige später stärkere Schmerzen verspürte und die erlittenen Verletzungen bemerkte, begab sie sich zum 5. Polizeirevier. Die Schlägerin wurde als etwa 21 Jahre alt, schlank und knapp 170 cm groß beschrieben. Sie war dunkel gekleidet, hatte schulterlanges, rotgefärbtes Haar mit Pony und sprach akzentfreies Deutsch. Das 5. Polizeirevier ermittelt wegen Körperverletzung und nimmt Hinweise unter der Rufnummer 0611 / 345-2540 entgegen.
Kontakt:
Polizeipräsidium Westhessen – Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
Telefon: (0611) 345-1042 / 1041 / 1043
E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 von 3858 auf 4275 Fälle an. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 auf 723 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 637 auf 569. Davon waren 498 männlich und 71 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg leicht von 266 auf 275. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 23528 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.858 | 4.275 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 810 | 723 |
| Anzahl der Verdächtigen | 637 | 569 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 571 | 498 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 66 | 71 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 266 | 275 |
Quelle: Bundeskriminalamt








